Prof. Dr. Annette Blöcher

Prof. Dr. Annette Blöcher

Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

Kristina Feinhals

Kristina Feinhals

Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

Dr. Stephanie Grubenbecher

Dr. Stephanie Grubenbecher

Hochschulreferat Forschung und Wissenstransfer

Prof. Dr. Jörg Luderich

Prof. Dr. Jörg Luderich

Anlagen, Energie- und Maschinensysteme

Prof. Dr. Marc Prokop

Prof. Dr. Marc Prokop

Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

Prof. Dr. Kai Thürbach

Prof. Dr. Kai Thürbach

Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

TH Köln mit inspirierenden Beiträgen beim HM E'ship Summit 2021

Entrepreneurship Summit (Bild: Hochschule München)

"Die Rolle von unternehmerischen Universitäten in Innovationsökosystemen", lautete der Titel des Entrepreneurship Summit der Hochschule München in diesem Jahr. Die TH Köln war auf dem virtuellen Kongress rund um das Thema Entrepreneurship mit Vorträgen und Diskussionsrunden zu den verschiedenen Gründungsinitiativen der Hochschule vertreten – und erhielt viel positive Rückmeldung.

Prof. Dr. Kai Thürbach startete die Vorstellung der Initiativen an der TH Köln und weiterer Aktivitäten zur Gründungsunterstützung in der Region Köln auf dem diesjährigen HM E’ship Summit mit einem Vortrag zu »Fit for Invest« der Kölner Hochschulen und der Entwicklung eines Entrepreneurship Clusters in der Region Köln. Auftrag des EXIST-geförderten Programms »Fit for Invest« ist es, Köln und das „Rheinland Valley“ zu einer der Top-Regionen für Start-ups und Gründungen zu machen.

Die vier Hochschulen (TH Köln, Universität zu Köln, Deutsche Sporthochschule Köln, Rheinische Fachhochschule Köln) bündeln dazu ihre Stärken und verzahnen sich enger mit dem regionalen Start-up-Ökosystem und der Praxis. Ziel ist ein Entrepreneurship Cluster mit überregionaler Strahlkraft. Mithilfe eines starken in die Gründungsunterstützung und -förderung integrierten Partnernetzwerks und der Unterstützung durch Partner gelingt die Entwicklung eines solchen Entrepreneurship Clusters.

Konkrete Maßnahmen und Beispiele aus der gemeinsamen Initiative »Fit for Invest« zusammen mit weiteren Partnern präsentierte Prof. Dr. Kai Thürbach und zeigte, dass Vernetzung und Zusammenarbeit erfolgreich sind. Zum Beispiel durch die Entwicklung der Cologne Masterclass gemeinsam mit der KölnBusiness, Wirtschaftsförderung der Stadt Köln, IHK Köln und weiteren Partnern, die als ein Aushängeschild für die Start-up-Szene in Köln etabliert werden soll. Auch die Partnerschaft am Deutschen Business Angels Tag 2021 in Köln des Business Angel Netzwerks e.V. (BAND) mit »Fit for Invest« zeigt den Aufbau eines erfolgreichen Netzwerks. Marc Kley vom GATEWAY Exzellenz Start-up Center, Prof. Dr. Marc Prokop und Prof. Dr. Kai Thürbach vertraten dabei die Kölner Hochschulen mit verschiedenen Beiträgen zu Entrepreneurship Education und Gründungsunterstützung.

Zur Verknüpfung der Gründungsservices der Kölner Hochschulen folgte ein Beitrag von Dr. Stephanie Grubenbecher, Leiterin des Gründungsservices der TH Köln. Vier Kölner Wissenschaftseinrichtungen bündeln ihre Start-up-Förderung unter der gemeinsamen Marke „Gateway“. Unter diesem Namen arbeiten nun der Gründungsservice an der Universität zu Köln, der TH Köln, der Deutschen Sporthochschule Köln und der Rheinischen Fachhochschule Köln noch enger zusammen. Die gemeinsame Marke verdeutlicht die bereits bestehende erfolgreiche Kooperation der Kölner Hochschulen. Neben gemeinsamen Qualitätsstandards in der Beratung und Begleitung von Gründungsvorhaben stehen alle Programme und Angebote auch für Angehörige der jeweils anderen Hochschulen zur Verfügung. Die Umbenennung des gemeinsamen Gründungsnetzwerks hochschulgründernetz cologne (hgnc) in "Gateway" ist bis Ende des Jahres geplant. Die Marke "Gateway" steht dann nicht nur für die Angebote der Gründungsservices sondern insgesamt für Entrepreneurship- und Gründungsaktivitäten aus den Kölner Hochschulen.

Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Förderung von Entrepreneurship

Was sind die Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Förderung von Entrepreneurship an Hochschulen? Diese Frage beantworteten Prof. Dr. Annette Blöcher und Prof. Dr. Jörg Luderich, die gemeinsam das Drittmittelprojekt StartUpLab@TH Köln leiten, in ihrem gemeinsamen Vortrag.

Ein Kernelement ist den beiden ExpertInnen zufolge die Etablierung eines interdisziplinären und zentralen Ortes für Gründungsaktivitäten. Dies geschieht im Rahmen von StartUpLab@TH Köln an der TH Köln: Mit dem MakerSpace am Campus Deutz – einer 250 Quadratmeter großen Prototyp-Werkstatt, an die räumlich ein ebenso großer Coworking Space anschließt – existiert an der Hochschule nun ein solcher Begegnungsraum. Auch wenn die Corona-Pandemie eine volle Auslastung bisher nicht zugelassen hat, zeigen sich erste Erfolge aus Projekten von Studierendenteams. 

Genau hier setzt ein zweiter Erfolgsfaktor an: studienintegrierte Formate zur Erprobung und Umsetzung von Gründungsideen. Dazu ist 2020 unter Leitung von Prof. Luderich ein Modellprojekt im Studiengang Maschinenbau gestartet. Zwölf Teams mit rund 30 Studierenden haben studienintegriert an Start-up-Projekten gearbeitet, von denen neun Teams das Level des „Proof-of-Principle“ erreicht haben. Erste Teams haben sich mittlerweile erfolgreich für öffentliche Förderprogramme auf dem Weg zur Gründung beworben und ein Team hat ein Patent angemeldet – ein beeindruckendes Ergebnis.

Darin enthalten ist auch ein dritter Schlüsselfaktor, wie Hochschulen den Gründergeist stärken und unternehmerischen Denken etablieren können: Es hängt ganz viel von leidenschaftlichen und inspirierenden Professor*innen ab, die das Thema leben und aktiv in ihre Lehre integrieren. All diese Bausteine sollen an der TH Köln etwa durch das StartUpLab@TH Köln weiter gestärkt werden.

5G Co:Creation Lab: Beispiel für Co-Creation und Transfer der Kölner Hochschulen

Wie Hochschulen durch die Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Wirtschaft profitieren können und welche Maßnahmen sich daraus entwickeln können, präsentierte Kristina Feinhals in Vertretung für Herrn Prof. Dr. Marc Prokop unter dem Titel „5G Co:Creation Lab und andere Beispiele für Co-Creation und Transfer der Kölner Hochschulen“ den Gästen der HM E’ship Summit. Das 5G Co:Creation Lab der TH Köln stellt an den Standorten Köln-Mülheim und Köln-Deutz, dank Unterstützung der Telekom, die 5G-Technologie zur Nutzung in Forschung, Lehre und Transfer zur Verfügung. Das 5G Co:Creation Lab steht Studierenden der Kölner Hochschulen in Kooperation mit der Telekom als Entrepreneurship Hub zur Umsetzung ihrer Gründungsideen offen.

Bei Initiativen wie „project cologne“ arbeiten interdisziplinäre Teams aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen und Hochschulen gemeinsam an der Lösung von Herausforderungen, die von Praxispartnern gestellt werden. Neben bereits abgeschlosseneren Challenges mit SPIN und der Telekom, konnten für die aktuelle Challenge zum Thema „Baustelle der Zukunft“ viega und Microsoft gewonnen werden.

Durch die Verknüpfung mit ChemCologne, dem Netzwerk der chemischen Industrie im Rheinland und die Partnerschaft von »Fit for Invest« bei Chemtelligence, kann auch dieser Themenbereich mit innovativen Ideen gefördert werden. Die Plattform ermöglicht die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Partnern und bietet Unternehmen der chemischen Industrie die Möglichkeit ihre Herausforderungen zu stellen und intelligente Lösungen von innovativen und interdisziplinären Teams zu erhalten.

Weitere Einblicke in das HM E'ship Summit 2021 erhalten Sie in diesem Handbuch.

November 2021

Prof. Dr. Annette Blöcher

Prof. Dr. Annette Blöcher

Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

Kristina Feinhals

Kristina Feinhals

Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

Dr. Stephanie Grubenbecher

Dr. Stephanie Grubenbecher

Hochschulreferat Forschung und Wissenstransfer

Prof. Dr. Jörg Luderich

Prof. Dr. Jörg Luderich

Anlagen, Energie- und Maschinensysteme

Prof. Dr. Marc Prokop

Prof. Dr. Marc Prokop

Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

Prof. Dr. Kai Thürbach

Prof. Dr. Kai Thürbach

Wirtschafts- und Rechtswissenschaften


M
M