KJFE

Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene (KJFE)
Campus Südstadt
Ubierring 48, 50678 Köln

Prof. Dr. Marc Schulz

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene (KJFE)

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Mitherausgabe: FalKi Heft "Mixed-Methods und Triangulation in qualitativer Sozialforschung"

Der achte Band der Online Zeitschrift FalKi diskutiert die Relevanz und Anwendung von Mixed-Methods-Ansätzen und Triangulation in der Sozialforschung vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen.

Das Bild zeigt ein Buchcover mit den Namen der Herausgeber:innen der Online Zeitschrift Fallarchiv Kindheitspädagogische Forschung (FalKi): Stefanie Bischoff-Pabst, Sabine Bollig, Peter Cloos, Iris Nentwig-Gesemann und Marc Schulz. Unter dieser Überschrift ist die Notation "Jahrgang 8 (2025) zu sehen. Darunter ist der Schwerpunkt dieses Bandes benannt: Heft 2 - Schwerpunkt: Mixed-Methods und Triangulation:Plurale Forschungsdesigns in qualitativer Sozialforschung, der von Sabinne Bollig, Caroline Hamsch und Marc Schulz herausgegeben wurde. Unten rechts auf dem Cover ist der Verlag "Universitätsverlag Hildesheim" benannt. Cover der Zeitschrift Fallarchiv Kindheitspädagogische Forschung (Bild: Universitätsverlag Hildesheim)

Im Mittelpunkt des von Sabine Bollig, Caroline Hamsch und Marc Schulz herausgegebenen, achten Band der Online Zeitschrift Fallarchiv Kindheitspädagogische Forschung (FalKi) stehen die Relevanz und Anwendung von Mixed-Methods-Ansätzen und Triangulation als plurale Forschungsdesigns in der qualitativen Sozialforschung insbesondere im Bereich der Kindheitspädagogik. Hierbei wird zwischen Mixed-Methods, die zumeist die systematische Integration qualitativer und quantitativer Daten anstreben, und Triangulation unterschieden, die durch die Kombination verschiedener Perspektiven und Methoden eine multiperspektivische Erkenntnisgewinnung verfolgt.

Einleitend werden unter dieser Perspektive von Sabine Bollig und Marc Schulz verschiedene methodische Modelle vorgestellt: (1) die methodenplurale Ethnographie, die als Bricolage und Collage verschiedene Datenarten reflexiv verknüpft, (2) die qualitative Mehrebenenanalyse, die soziale Phänomene relational auf Mikro-, Meso- und Makroebene untersucht und (3) flache Ontologien, die soziale Wirklichkeit als Geflecht soziomaterialer Praktiken begreifen und "entangled methods" nutzen. 

An drei konkreten Forschungsbeiträgen wird die praktische Umsetzung entfaltet: von Thomas Grunau eine Situationsanalyse im Kinderfußball, von Katrin Velten eine Mixed-Methods-Studie zur Selbstwirksamkeit von Kindern sowie von Rebecca Mörgen eine Perspektiventriangulation bei geflüchteten Jugendlichen. 

Bollig, S./Hamsch, C./Schulz, M. (Hrsg.) (2025): Mixed-Methods und Triangulation: Plurale Forschungsdesigns in qualitativer Sozialforschung. Fallarchiv Kindheitspädagogische Forschung. Online Zeitschrift zu Qualitativen Methoden in Forschung und Lehre. Herausgegeben von Bischoff-Pabst, S./Bollig, S./Cloos,P./Nentwig-Gesemann, I./Schulz, M., Band 8 (2), Hildesheim: Universitätsverlag Verlagsseite

Juni 2026

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