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Mentoring "Berufseinstieg": Gute Orientierungshilfe

Zwei Frauen im Gespräch (Bild: Sabine Schlehecker)

Wie gehe ich am besten meine Bewerbung an? Wo soll ich mich bewerben? Was sind eigentlich meine Stärken? Was macht mir Spaß? Wie stelle ich mir meine Karriere vor? Worauf muss ich beim Berufseinstieg achten? Wie kann ich Familie und Beruf vereinbaren?

Beim Übergang vom Studium in den Beruf gibt es viele Fragen zu klären. Gut, wenn einem dabei eine erfahrene Ansprechpartnerin zur Seite steht. Das ist der Ansatz des Mentoringprogramms "Berufseinstieg" für Studentinnen der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Studentinnen der MINT-Fächer bekommen für ein Jahr eine berufserfahrene Praktikerin als Mentorin an die Seite gestellt.

Elke Heinrichs, Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Gabriele DrechselElke Heinrichs, Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Gabriele Drechsel (v.l.) (Bild: Sabine Schlehecker)

Ende Februar fand die Auftaktveranstaltung des Programms statt. Die 13 Mentorinnen und ihre Mentees wurden begrüßt durch die Vizepräsidentin für Lehre und Studium der TH Köln, Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, die den Studentinnen das Mentoring als eine gute Orientierungshilfe empfahl. Die Initiatorin Elke Heinrichs vom Career Service der TH Köln vermittelte eine Übersicht über den Ablauf und die Serviceangebote des Projekts. Die Gleichstellungsbeauftragte Frau Gabriele Drechsel stellte das Mathilde-von-Mevissen-Programm vor, das zur Realisierung des Mentorings "Berufseinstieg" beigetragen hat.

Zwei Frauen im GesprächMentoring-Tandem (Bild: Sabine Schlehecker)

Den Rahmen des Mentoringprogramms bilden - neben der Auftakt-, Bergfest und der Abschlussveranstaltung - zwei Treffen der Mentorinnen sowie zwei Workshops für die Mentees und Treffen innerhalb der eigenen Gruppe, die zum Austausch und zum Netzwerken genutzt werden können. Der genaue Ablauf des eigentlichen Mentorings ist den einzelnen Tandems aber nicht vorgegeben. Gemeinsam sprechen sie ab, in welchen Bereichen der Beratungsbedarf liegt und welche konkreten Schritte geplant werden sollen. Als Anregung und Unterstützung für diese persönlichen Gespräche bekommen die Tandems einen "Mentoring-Erhebungsbogen" an die Hand mit Fragen wie "Was soll nach dem Mentoringprozess anders sein?" oder "Welche Bereiche sind problematisch und mit welchen sind Sie zufrieden?"

"Vor allem geht es darum, dass die Mentees von den Erfahrungen der Mentorinnen profitieren. Sie sollen Einblicke in den Berufsalltag bekommen, gegebenenfalls nimmt eine Mentorin ihre Mentee auch mal für eine Hospitation mit in die Firma. Aber auch persönliche Erfahrungen sind wichtig, zum Beispiel, wie man Kind und Karriere unter einen Hut bekommt", erläutert Elke Heinrichs.


Studentinnen aus unterschiedlichen Studiengängen hatten sich um einen Platz im Programm beworben: Dabei sind angehende Informatikerinnen und Ingenieurinnen. Die Mentorinnen bekleiden verantwortungsvolle Positionen u.a. bei der TÜV Rheinland Group und der Johnson Controls GmbH, Burscheid. Die Bewerberinnen, die in dieser Runde nicht dabei sein konnten, können sich aber in der nächsten Runde bewerben. Denn, "dass es die geben wird, steht schon fest", freuen sich Elke Heinrichs und Sabine Schlehecker.

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