Leben und Lernen auf dem Campus

 (Bild: FH Köln)

Grundsteinlegung für das neue Studierenden-Wohnheim

Zu einem attraktiven Hochschulcampus wie dem Campus Gummersbach der Fachhochschule Köln gehören Lehrräume und Labore, aber auch Mensa, Freiflächen und Wohnmöglichkeiten. Bisher fehlten noch attraktive Wohnungen für Studierende in unmittelbarer Nähe des Hochschul-Standorts, das wird sich im nächsten Jahr ändern. Bis zum Sommer 2015 soll das neue Studierendenwohnheim, ein dreigeschossiger Bau mit 33 Wohnungen für 59 junge Menschen, eröffnet werden. Kürzlich wurde der Grundstein gelegt, und Dekan Prof. Dr. Christian Averkamp, Geschäftsführer Jörg Schmitz vom Kölner Studentenwerk, Bürgermeister Frank Helmenstein, Baudezernent Ulrich Stücker und Architekt Michael Hütt griffen freudig zum Hammer, um die erste Mauer des neuen Gebäudes symbolisch zu vollenden.

Prof. Dr. Christian Averkamp, Architekt Michael Hütt, KstW- Geschäftsführer Jörg Schmitz, Bürgermeister Frank Helmenstein, Baudezernent Ulrich Stücker (Bild: FH Köln)

Dekan Averkamp nahm eine Aussage von 2007 offiziell zurück, dass Gummersbach für Studenten „nicht sexy genug“ sei: „Das studentische Leben beginnt hier zaghaft zu blühen und das neue Wohnhaus wird das zarte Pflänzchen ordentlich wachsen lassen.“ Das sah auch Bürgermeister Helmenstein so: „Wir sind eine Hochschulstadt und bieten hier einen Mikrokosmos mit kurzen Wegen.“ Auf dem Steinmüllergelände gegenüber dem zukünftigen Wohnheim gebe es jetzt das Kulturzentrum Halle 32, die Schwalbe-Arena, in Kürze auch das neue Einkaufszentrum, und direkt daneben die Gummersbacher Kneipen und Diskotheken. „Wir haben eine einzigartige Erfolgsgeschichte gemeinsam geschrieben,“so Helmenstein,“und die FH war ein wesentlicher Motor für die Revitalisierung des Steinmüllergeländes.“

Wie das benachbarte „Linden-Carré“ und die Hochschule selbst wird auch das Studierendenheim einen Grundriss in H-Form haben, erklärte Architekt Hütt: „Die Fassaden sind hell und freundlich gestaltet, manche von ihnen farbig.“ Bodentiefe Fenster sollen viel Licht in die Wohnungen lassen. Für die Freizeitgestaltung oder als Lernort wird es außerdem einen Aufenthaltsraum, eine Dachterrasse und einen Innenhof geben.

Das Kölner Studentenwerk ist Bauherr und investiert 4,2 Millionen Euro in 2200 qm Wohnfläche, davon immerhin 2,4 Mio. aus dem eigenen Etat, der Rest ist ein Förderdarlehen des Landes NRW. Die Studierenden zahlen zukünftig 246 Euro Warmmiete für Einzelappartements oder Zweier-Wohngemeinschaften, natürlich inklusive Internetanschluss. Die Fachhochschule hat sich zwei Wohnungen für Gastdozenten gesichert und wird damit ihr Engagement in der Internationalisierung weiter ausbauen.

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