KISD-Student Valentin Schlitt gewinnt 33. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks

Poster  (Bild: DSW (Herschelmann) )

Glückwunsch an den KISD-Studierenden Valentin Schlitt anlässlich des 33. Plakatwettbewerbs des Deutschen Studentenwerks (DSW) für Design-Studierende. Valentin Schlitts Arbeit „Schwarzmalerei“, an der KISD betreut von Prof. Iris Utikal, gewann den 1. Preis, dotiert mit 3000 Euro.

Ein Gesicht vor rotem Hintergrund mit einem schwarzen Balken vor den Augen, der an eine Virtual-Reality-Brille erinnert, dazu der Schriftzug „Es ist einfach für unsere Zukunft schwarz zu sehen, alles andere erfordert Vorstellungskraft“: Mit diesem Motiv gewinnt Valentin Schlitt von der KISD – Köln International School of Design der TH Köln den 33. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks und 3.000 Euro Preisgeld.

Die Preisverleihung fand am 24. Juni 2019 im Museum für Kommunikation Berlin statt. Insgesamt hatten 243 Design-Studierende von 34 Hochschulen rund 500 Plakate eingereicht. Das Thema des Wettbewerbs lautete „#nextgeneration: Studium der Zukunft“: Wie weit wird die Digitalisierung des Studiums gehen? Wie sieht das akademische Lehren und Lernen im Jahr 2050 aus? Welche Visionen, welche Bilder und welche Träume haben die Studierenden heute?, so die Fragestellungen der Ausrichter.Eine fünfköpfige Fachjury wählte die besten sechs Ideen aus. Neben dem Sieger Valentin Schlitt gab es zwei Zweitplatzierte, die jeweils ein Preisgeld von 2.000 Euro erhalten, und drei dritte Plätze, die mit jeweils 1.000 Euro dotiert sind. 

Prof. Iris Utikal, die an der KISD die Arbeit von Valentin Schlitt betreut hatte, sagte: „Der Entwurf von Valentin Schlitt thematisiert passend zu dem Thema des diesjährigen Wettbewerbs ‚#nextgeneration‘ die allgemeine Skepsis gegenüber den neuen Medien. Sein Wunsch ist jedoch, dass die vielen positiven Aspekte dieser Entwicklung nicht außer Acht gelassen werden.“ 

2-jährige Wanderausstellung mit 3 KISD-Projektarbeiten

2019 stellt die KISD mit Valentin Schlitt und „Schwarzmalerei“ den Sieger des Plakatwettbewerbes, 2018 hatte KISD Student Yu-Min Tsai mit seiner Projektarbeit „Where Am I?“ schon den zweiten Platz belegt. Nach der Preisverleihung des Plakatwettbewerbs geht jeweils eine Ausstellung mit einer Auswahl von 30 Plakaten für beinahe zwei Jahre auf Tour durch die Studenten- und Studierendenwerke in Deutschland. Ab Herbst 2019 sind auf der Wanderausstellung von der KISD mit dabei: das Siegerplakat „Schwarzmalerei“ von Valentin Schlitt sowie die Projektarbeiten von Tim Schnettker und Yuchen Cheng. 

Übergeben wurden die Preise am 24. Juni von Dr. Michael Meister, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Präsidenten des Deutschen Studentenwerks, Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep. „Die Antworten der Design-Studierenden auf unsere Fragen haben mich überrascht: da ist viel Dystopie und Technikskeptizismus dabei. Ich hatte erwartet, dass die Studierenden das Thema positiver, optimistischer angehen. Gerade die Digitalisierung sehen viele eher kritisch. Ein Grund mehr, mit den Studierenden das Gespräch zu suchen“, sagte Rolf-Dieter Postlep. 

Der Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks für Design-Studierende wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem Museum für Kommunikation Berlin als Kooperationspartner.Die Jury des Plakatwettbewerbes bestand aus Prof. Uli Braun, Prof. Richard Jung, Tabea Dölker, Regine Meldt und Thomas Schmalz.

„#nextgeneration: Studium der Zukunft“ 

33. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks 2018/2019

Preisträgerinnen und Preisträger:

1. Preis, 3.000 Euro, für „Schwarzmalerei“, Valentin Schlitt, KISD – Köln International School of Design, TH Köln, betreut von Prof. Iris Utikal 

2. Preis, 2.000 Euro, für „#thisandnext“ (Serie von zwei Plakaten), Nadège Jankowicz, Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg

2. Preis, 2.000 Euro, für „Was studierst du genau?“, Franziska Brenner, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart 

3. Preis, 1.000 Euro, für „Altruistische Technologie“, Sulamith Gutwein, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

3. Preis , 1.000 Euro, für „You are connected“, Sophia Hölz, Hochschule Mannheim

3. Preis, 1.000 Euro, für „make a change“ (Serie von drei Plakaten), Lisa Klimesch, Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg

Bild: Deutsches Studentenwerk (Herschelmann) 

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