KISD stellt auf der gamescom aus

Dalí-Bild (Bild: Manuel Kniepe)

Mit der Ausstellung "Code of Surrealism" stellen Studierende der KISD unter Leitung von Prof. Dr. Michael Erlhoff eine Verbindung zwischen den Welten Salvador Dalís und modernen Computerspielen her. 13. bis 17. August, Halle 10.2, Stand D050.

Auf knapp 50 Quadratmetern Ausstellungsfläche sind Originalwerke von Salvador Dalí aus der Sammlung von Heinz Ess zu sehen. Zwölf Grafiken aus dem Don Quichotte-Zyklus des Surrealisten haben die KISD-Studierenden mit moderner Technologien neu erlebbar gemacht. So wandelt eine Software die Farben einiger Bilder in Töne um, so dass aus Dalís Grafiken Musik wird.

Dalí-Bild"Code of Surrealism": Studierende der KISD stellen eine Verbindung zwischen den Welten Dalís und modernen Computerspielen her (Bild: Manuel Kniepe)

Zu anderen Werken wurden Menschen aus der ganzen Welt nach ihren spontanen Assoziationen gefragt. Diese können sich die Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung von einer Computerstimme vorlesen lassen, so dass sie die Bilder aus der Perspektive anderer Menschen betrachten können. Im Computerspiel "Drawlí", das in Zusammenarbeit mit dem CGL entstanden ist, wird Don Quichottes Kampf gegen die Windmühlen aufgegriffen. Der Spieler malt auf einem Grafiktablet zunächst eine Windmühle, gegen die er dann im weiteren Spielverlauf kämpfen muss.

Transparente Plexiglasrohren und FoldbackklammernDie KISD-Studierenden haben einen Messestand aus rund 3.000 transparenten Plexiglasrohren und etwa 10.000 Foldbackklammern gebaut (Bild: Manuel Kniepe)

Eine Besonderheit ist nicht nur die Umsetzung der Dalí-Werke sondern auch die Präsentationsform auf der Ausstellungsfläche.

Die KISD-Studierenden haben einen Messestand aus rund 3.000 transparenten Plexiglasrohren und etwa 10.000 Foldbackklammern gebaut. Durch diese Bauweise und eine professionelle Lichttechnik werden die Kunstwerke und ihre Übersetzungen in Szene gesetzt.

Hände und Spielekonsolen (Bild: iStock)

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