Karriere in einem StartUp für Robotertechnik – Digitaler Praxisvortrag eines TH-Absolventen

TH-Masterabsolvent Julian Link berichtete in einem spannenden Praxisvortrag von seiner Arbeit bei einem Roboterhersteller. Im Fokus standen Julian Links Weg vom TH-Absolventen zum Key Account Manager in einem rasant wachsenden StartUp und das Kernprodukt des Unternehmens fruitcore robotics: HORST, der Industrieroboter.

Anfang Mai 2020 begrüßte Prof. Dr. Monika Engelen Julian Link, Key Account Manager bei fruitcore robotics und TH-Masterabsolvent, zu einem spannenden Praxisvortrag in der Veranstaltung Marketing 1 mit über 60 interessierten Teilnehmern. Wie war Julian Link auf die Idee gekommen, nach seinem Masterabschluss in ein StartUp-Unternehmen einzusteigen? "Das erste Interesse an der StartUp-Welt entstand damals im Studium. In unserem Masterstudiengang „Produktdesign und Prozessentwicklung“ haben wir selbst ein fiktives StartUp entwickelt und einen Business Plan dazu verfasst. Das hat mich so begeistert, dass ich anschließend noch mehr 'echte' StartUp Luft schnuppern wollte", so Julian Link. Er schrieb seine Masterarbeit fruitcore robotics in Konstanz und blieb anschließend dort. Heute baut er als Key Account Manager, also als Betreuer für besonders wichtige Kunden, neue strategische Partnerkunden und Geschäftsfelder auf.

HORST heißt der 6-Achsen-Industrieroboter, den das StartUp fruitcore robotics entwickelt hat. Seit seiner Gründung im Jahr 2017 konnte das Unternehmen am Bodensee zahlreiche Erfolge verbuchen: es sicherte sich erste Finanzmittel durch ein EXIST-Stipendium im Mai 2016, führte sich im Herbst 2018 in den Markt ein, gewann mehrere Preise und expandierte kräftig. Seinen Erfolg führt das StartUp auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis des Kernprodukts zurück und auf eine simple und nutzerfreundliche Programmierung. „Geschwister“ von HORST sind bereits auf dem Weg – die Entwicklung nachfolgender Produktgenerationen läuft.

Zahlreiche Fragen der Studierenden führten zu einer interessanten und lebhaften Diskussion: welche Beweggründe gibt es, in einem StartUp statt in einem Industriekonzern anzufangen? Was ist die Wettbewerbsstrategie von fruitcore robotics – wo es doch heute schon viele andere Industrieroboterhersteller gibt? Und was bedeutet die aktuelle Corona-Situation für so ein junges Unternehmen? Julian Link ließ keine Frage unbeantwortet.

Auch heute betreut fruitcore robotics gerne Abschlussarbeiten – Interessenten können sich   Prof. Engelen, Leiterin des „Institute for Business Administration and Leadership”, melden. Weitere Informationen rund um Gründungen und StartUps findet man in der ILIAS-Gruppe "Informationen für Gründungsinteressierte" – der Beitritt steht jedem Hochschulmitglied offen.

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