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Antonios Antoniou

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Prof. Dr. Hans Willi Langenbahn

Prof. Dr. Hans Willi Langenbahn

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  • Raum HO-02-31

IWA-Doktorand Antonios Antoniou hat seine Dissertation erfolgreich verteidigt

Das Institut für Werkstoffanwendung (IWA) der Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme freut sich über die erste erfolgreiche Promotion.

Doktorand Antonios Antoniou hat seine Dissertation am 26. November 2015 erfolgreich verteidigt. Das Thema seiner Arbeit, welche in Kooperation mit der RWTH Aachen entstand, lautet: „Experimentelle Untersuchung von Staudruck- und Stromdichteverteilung im Lichtbogen des Plasma-MIG-Prozesses im unteren Leistungsbereichs.“

Am IWA der TH Köln wurde er von Herrn Prof. Dr.-Ing. Hans-Willi Langenbahn (Dekan der Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme ) und von Seiten der RWTH Aachen durch Prof. Dr.-Ing. Uwe Reisgen (Direktor des Instituts für Schweißtechnik und Fügetechnik (ISF)) betreut. Als Zweitprüfer fungierte Prof. Dr.-Ing. Herbert Pfeiffer (Direktor des Instituts für Industrieofenbau und Wärmetechnik (IOB)).

Antonios AntoniouAntonios Antoniou (Bild: Antonios Antoniou)

Herr Dipl.-Ing. Antoniou, Sohn eines griechischen Schweißtransformatoren-Herstellers, studierte an der Höheren Schule für Technologie-Ingenieure in Athen mit Abschluss als Dipl.-Ing. Maschinenbau (FH) und an der RWTH Aachen mit dem Abschluss Dipl.-Ing. Maschinenbau, Fertigungstechnik.

Er arbeitete als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im ISF sowie unter anderem als technischer Leiter der FRONIUS SCHWEISSTECHNIK Deutschland GmbH.

Zurzeit ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IWA mit der Zuständigkeit für die Schweißtechnik.

In seiner Dissertation beschäftigte sich Antonios Antoniou mit dem Plasma-MIG-Schweißverfahren. Bei diesem Verfahren wird der MSG-Zusatzdraht mit seinem Lichtbogen von einem Plasmastrahl umschlossen. Mit Hilfe einer selbst entwickelten Messmethode konnte er die Stromdichteverteilung im Brennfleck dieses Kombi-Lichtbogens auf der Werkstückoberfläche ermitteln und in Korrelation zu den gemessenen Staudruck-Verteilungsprofilen bringen. Dadurch konnten zum ersten Mal die elektromagnetischen Wechselwirkungen zwischen den beiden Lichtbögen visualisiert und deren Einfluss auf die erzielte Einbrandgeometrie des Verfahrens untersucht werden. Diese Messmethode eignet sich nicht nur zu diagnostischen Zwecken bei der Konstruktion von Schweißbrennern, sondern auch für die gezielte Entwicklung des Plasma-MIG-Verfahrens zu einem Hochleistungs-Schweißverfahren.

Weiterhin verfasste Herr Antoniou zusammen mit seinen Betreuern Fachartikel zu diesem Thema für die Zeitschriften „Schweißen und Schneiden“ und „Welding and Cuting“. Zukünftig wird er im Rahmen von Forschungsprojekten in Kooperation mit Industrieunternehmen und dem ISF Schweißbrenner für das Unterwasserschweißen entwickeln und möchte das Plasma-MIG-Schweißverfahren im Hochleistungsbereich zur Marktreife bringen.

Das Institut für Werkstoffanwendung wünscht Herrn Antoniou alles Gute und gratuliert ihm herzlich zur abgeschlossenen Dissertation!

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