Internationales Unternehmen aus Oberberg wird neuer Hörsaalsponsor

SARSTEDT AG aus Nümbrecht will eng mit dem Campus Gummersbach der TH Köln kooperieren

v.l.n.r., vorne: Timo Schrätzmair (Sarstedt), Prof. Dr. Christian Averkamp (TH Köln); im Hintergrund: Prof. Dr. Christian Kohls (Prodekan), Dietmar Hardt (Transferbeauftragter, TH Köln), Jutta Treckmann (Sarstedt), Birgit Mombauer (Sarstedt) v.l.n.r., vorne: Timo Schrätzmair (Sarstedt), Prof. Dr. Christian Averkamp (TH Köln); im Hintergrund: Prof. Dr. Christian Kohls (Prodekan), Dietmar Hardt (Transferbeauftragter, TH Köln), Jutta Treckmann (Sarstedt), Birgit Mombauer (Sarstedt) (Bild: Manfred Stern / TH Köln)

Der Campus Gummersbach der TH Köln hat einen neuen Hörsaal-Sponsor: die SARSTEDT AG & Co. KG mit Sitz in Nümbrecht. Der Hörsaal 3.101 mit 97 Plätzen heißt jetzt „SARSTEDT-Hörsaal“. Das internationale Unternehmen SARSTEDT unterstützt ab dem Wintersemester 2019/2020 den Campus finanziell, zunächst für fünf Jahre. SARSTEDT setzt damit ein Zeichen für seine Absicht, enger mit dem Campus Gummersbach zusammenzuarbeiten.

Verbindung von Industrie und Wissenschaft

Timo Schretzmair, Vorstand Finanzen der SARSTEDT AG, begründet das Engagement des Unternehmens so: „Wir freuen uns sehr über die enge Kooperation mit der Technischen Hochschule. Mit seinen 1.100 Mitarbeitern in Oberberg zählt die SARSTEDT Gruppe zu den größten Arbeitgebern der Region. Neben der gezielten Nachwuchsgewinnung und Förderung sehen wir in der Verbindung von Industrie und Wissenschaft unmittelbare Vorteile, um unsere Innovationsfähigkeit am Standort Oberberg in einem globalen Wettbewerb aufrechterhalten zu können.“ Die SARSTEDT AG & Co. KG entwickelt, produziert und vertreibt Geräte und Verbrauchsmaterial für Medizin und Wissenschaft. Derzeit beschäftigt das Unternehmen etwa 2.800 Mitarbeiter*innen und umfasst 33 Vertriebsgesellschaften sowie 14 Produktionsstätten in Europa, Australien Nord- und Südamerika.

Auch Prof. Dr. Christian Averkamp, Dekan des Campus Gummersbach, sieht in der Kooperation zwischen dem internationalen Unternehmen und dem Hochschulcampus einen Gewinn: „Mit dem neuen Hörsaalnamen machen wir unsere guten Kontakte zur Industrie auch öffentlich sichtbar.“ Averkamp betonte, dass die Hochschule bei Anfragen von Unternehmen für ein Hörsaalsponsoring sorgfältig auswählt. „Wir nehmen nur Firmen, die unserem Profil entsprechen.“ Sarstedt als „großer Player in der Region“ passe ausgezeichnet zu den Forschungs- und Studienbereichen des Campus, so der Dekan.

Sponsorengelder für die Internationalisierung

Die Gelder der insgesamt acht Hörsaal-Sponsoren will die Hochschule vor allem dazu nutzen, die Internationalisierung zu verbessern. Dabei geht es vor allem um die Förderung von Studierenden, die ein Studien- oder Praxissemester im Ausland verbringen wollen.

Die Kooperation soll sich nicht auf die Namenspatenschaft und zwei Poster an der Wand beschränken. Sarstedt will Betriebsveranstaltungen auch am Campus abhalten, sowie Praxissemester für Studierende und Themen für Abschlussarbeiten anbieten. Auch die Einrichtung eines Förderpreises für gute Abschlussarbeiten ist im Gespräch.

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