Gummersbacher Studierendenteam siegte gegen internationale Konkurrenz

Zum ersten Mal nahm ein Team von Master-Studierenden vom Campus Gummersbach der TH Köln an einem internationalen Kongress zu Softwarethemen der Medizin-Informatik teil, den FHIR® Developer Days 2017 in Amsterdam.

FHIR steht für Fast Healthcare Interoperability Resources, ausgesprochen wie englisch fire. Die Informatikerinnen und Informatiker belegten auf Anhieb den ersten Platz beim Wettbewerb FHIR Student Award. Die sechs Computerexperten entwickelten eine App auf Basis des FHIR-Standard, mit der man mündlich Fragen an eine Suchmaschine stellen kann, die durch ein Metadatenmodell in exakte Abfragen umgewandelt werden. Das TH-Team überzeugte die Jury durch die bessere Programmierung und Präsentation und platzierte sich so vor den anderen sieben Teams, bei denen auch Medizin-Informatik-Studenten aus anderen europäischen Ländern vertreten waren, also Spezialisten in ihrem Fach. Das Projekt wird auch nochmal beim HL7 Interoperabilitätsforum am 4. und 5. Dezember 2017 in Köln präsentiert.

Zum Team gehörten Markus Döring, Roland Müller, Teodora Petrisor, Victor Petrusca, Marcel Wiaterek und Alexander Zautke, begleitet wurden sie von der Direktorin des Instituts für Informatik, Prof. Dr. Heide Faeskorn-Woyke. Der Förderverein für den Campus Gummersbach hatte die Hälfte der Teilnehmerkosten beigesteuert, um den Studierenden diese Auslandserfahrungen zu ermöglichen.  Der Kongress zu Softwarethemen der Medizin-Informatik findet jährlich statt und zieht Teilnehmer aus der ganzen Welt an.

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