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Wichtiger Meilenstein für die TH Köln - Grundsteinlegung für das Hörsaalzentrum am Campus Deutz

Die umfassende Modernisierung des Campus Deutz der TH Köln nimmt konkrete Gestalt an: Mit der feierlichen Grundsteinlegung für das neue Hörsaalzentrum starten nun auch offiziell die Hochbauarbeiten. Hierzu kamen Vertreterinnen und Vertreter des Landes Nordrhein-Westfalen, der Hochschule, der Stadt Köln sowie des Bau- und Liegenschaftsbetriebs des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) zusammen.

Die Grundsteinlegung markiert einen wichtigen Meilenstein im ersten Bauabschnitt.

Das Hörsaalzentrum ist das erste Gebäude in einem der größten Hochschulbauprojekte in Nordrhein-Westfalen. Auf rund 3.500 Quadratmetern Nutzfläche entstehen ein Audimax, mehrere Hörsäle sowie moderne Seminar- und Arbeitsräume. Das neue Gebäude wird damit zu einem zentralen Ort für Lehre, Austausch und Begegnung. Als markanter Zugang im Norden des Campus schafft es zugleich einen neuen, lebendigen Treffpunkt für Studierende, Lehrende und Gäste.

Ina Brandes MdL, Ministerin des Landes Nordrhein-Westfalen: „Die Investitionen an der TH Köln sind eine Investition in die Zukunft unseres Landes, denn hier werden unsere Fachkräfte von morgen ausgebildet. An der TH Köln gehen exzellente Forschung und praxisnahe Lehre für den direkten Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft Hand in Hand. Gute Bedingungen für Studium, Forschung und Lehre sind die zentralen Bausteine, um den Fachkräftebedarf zu sichern und Nordrhein-Westfalen als starken Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln.“

Transparenz und Offenheit

Das Erscheinungsbild wird wesentlich von einer Tragstruktur aus Sichtbeton sowie der transparenten Gestaltung von Außenfassaden und Innenwänden geprägt. Begrünte Fassaden mit Kletterpflanzen wie Pfeifenwinde und chinesischem Spaltkörbchen sowie aufwendig gestaltete Dachflächen mit pflegeleichter und zugleich vielseitiger Begrünung tragen nicht nur zur Aufenthaltsqualität bei, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Mikroklima. Ergänzt wird das nachhaltige Konzept durch den Einsatz CO₂-reduzierter Baustoffe. Auf dem Dach des neuen Gebäudes sind über 230 Photovoltaik-Module vorgesehen.

„Heute stehen die Zeichen auf Aufbau; auf diese Grundsteinlegung werden weitere folgen und mit jedem neuen Gebäude wird besser erkennbar sein, was wir uns gemeinsam vorgenommen haben – eine in jeder Hinsicht zukunftsfähige Bildungslandschaft zu schaffen“, sagt Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Präsidentin der TH Köln. „Der neue Campus wird als offener, flexibler und inspirierender Raum gestaltet, der moderne Formen des Lehrens, Lernens, Forschens und Gründens ermöglicht, Menschen zusammenbringt und die Präsenzhochschule im digitalen Zeitalter unmittelbar erfahrbar macht.“

Zentraler Ort für Lehre und Begegnung

Im Zentrum des gesamten Modernisierungsvorhabens steht ein umfassender Anspruch an Nachhaltigkeit. Für den Campus Deutz wird ein zukunftsorientiertes Energiekonzept umgesetzt, das unter anderem auf die Nutzung von Geothermie, Photovoltaik und Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung setzt, um eine signifikante Verbesserung der Energieeffizienz und CO₂-Bilanz zu erzielen.

„Das neue Hörsaalgebäude zeichnet sich durch eine klare architektonische Struktur mit hoher funktionaler Flexibilität und einem integrierten, energieeffizienten Gebäudekonzept aus“, betont Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB NRW. „Mit der Grundsteinlegung setzen wir den Auftakt für die umfassende Entwicklung des Campus Deutz.“

Mit der baulichen Neustrukturierung wird auch die Lage des Campus im Stadtgefüge neu gedacht. Neue Wegeführungen, barrierefreie Zugänge und öffentliche parkähnliche Flächen sorgen für eine stärkere Vernetzung mit den angrenzenden Stadtteilen Deutz und Kalk. Die Neubauten werden in einer vier- bis sechsgeschossigen Bauweise errichtet und orientieren sich damit bewusst am Maßstab des Umfelds. Ziel ist ein offener, einladender Campus – ein Ort der Wissenschaft, Begegnung und städtischen Integration.

25 Jahre Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen

In einem Vierteljahrhundert hat sich der BLB NRW zu einem modernen Immobiliendienstleister entwickelt und ist Eigentümer und Vermieter nahezu aller Immobilien des Landes. Mit rund 4.000 Gebäuden und einer Mietfläche von etwa 10,3 Millionen Quadratmetern verantwortet der BLB NRW eines der größten Immobilienportfolios Europas. Seine Dienstleistungen umfassen unter anderem die Bereiche Entwicklung und Planung, Bau und Modernisierung sowie Bewirtschaftung und Verkauf von technisch und architektonisch hoch komplexen Immobilien. Darüber hinaus plant und realisiert der BLB NRW im Rahmen des Bundesbaus die zivilen und militärischen Baumaßnahmen der Bundesrepublik Deutschland in Nordrhein-Westfalen. Der BLB NRW beschäftigt mehr als 3.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an acht Standorten. Weitere Informationen unter www.blb.nrw.de

April 2026

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