Kontakt & Service

Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften

TH Köln
Campus Südstadt
Ubierring 48, 50678 Köln

Kontakt/Leitung

Prof. Dr. Dagmar Brosey

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Soziales Recht (ISR)

  • Telefon+49 221-8275-3326

Prof. Dr. Renate Kosuch

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Geschlechterstudien (IFG)

  • Telefon+49 221-8275-3354

Anmeldung

Nora Wilcke
Wiss. Mitarbeiterin TH Köln „Gelassen - nicht alleine lassen“

Gewaltprävention in der häuslichen Pflege

Workshop, 15. November 2019

Gewalt gegen ältere Menschen im persönlichen Nahraum kann noch immer als Tabuthema bezeichnet werden. In ethischen, rechtlichen und besonders pflegefachlichen Diskursen lässt sich jedoch ein zunehmender Diskurs hierzu feststellen, auch was die häuslich erbrachte Pflege durch Angehörige betrifft.

Auf einen Blick

Gewaltprävention in der häuslichen Pflege (Theorie-Praxis-Transfer)

Workshop

Wann?

  • 15. November 2019
  • 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr

Wo?

Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
Campus Südstadt
Bildungswerkstatt
Ubierring 48, 50678 Köln
So kommen Sie zu uns

Veranstaltungsreihe

Theorie-Praxis-Transfer

ReferentIn

Dr. Anna Schwedler, Uni Frankfurt, MA Projekt VERA; Dr. Lena Dorin, BAGSO Referentin Gesundheits- und Pflegepolitik; Prof. Dr. Renate Kosuch, TH Köln, Institut für Geschlechterstudien; Nora Wilcke, MA „Beratung und Vertretung im Sozialen Recht“, wiss. Mitarbeiterin TH Köln

Anmeldung

Bitte teilen Sie uns kurz per E-Mail mit, ob und mit wie vielen Personen Sie an dem Workshop teilnehmen möchten: nora.wilcke@smail.fh-koeln.de

Veranstalter

Begleitforschung zum Projekt „Gelassen - nicht alleine lassen“, gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege Gelassen – nicht alleine lassen


Einladung zu dem Workshop:

Gewaltprävention in der häuslichen Pflege (Theorie-Praxis-Transfer)

Zeit: 15. November 2019 (Fr.), 14:00 – 17:30 Uhr

Ort: Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Ubierring 48, 50678 Köln, W1/W2 (Bildungswerkstatt/Erdgeschoss)

Veranstalter: TH Köln, Begleitforschung zum Projekt „Gelassen - nicht alleine lassen“, gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege

Gewalt gegen ältere Menschen im persönlichen Nahraum kann noch immer als Tabuthema bezeichnet werden. In ethischen, rechtlichen und besonders pflegefachlichen Diskursen lässt sich jedoch ein zunehmender Diskurs hierzu feststellen, auch was die häuslich erbrachte Pflege durch Angehörige betrifft.

Pflegebedürftige ältere Menschen stellen eine vulnerable Personengruppe dar. Intensität, Art und Umfang der Pflegebedürftigkeit können bei pflegenden Angehörigen nicht nur zu umfangreichem Belastungserleben führen, sondern auch in unerwünschtes Gewalthandeln münden. Ob solche Handlungen von den Beteiligten auch als Gewalt erkannt werden, ist hierbei stark davon abhängig, wie die jeweiligen Handlungen gerechtfertigt werden und wie hoch der Wissenstand pflegender Angehöriger ist.

Der Mehrwert von Gelassenheitsförderung durch mentale Selbstregulation (Introvision) für die Entwicklung gewaltpräventiver Maßnahmen ist hier eine bedeutsame Frage. Die Begleitforschung zum Projekt „Gelassen – nicht alleine lassen“ ist dieser Frage nachgegangen und hat die Perspektive pflegender Angehöriger von demenzerkrankten Menschen in die Entwicklung von konkreten Ansatzpunkten für Hilfestellungen einbezogen. Ebenso stellt sich die Frage der rechtlichen Bewertung von freiheitseinschränkenden Maßnahmen im häuslichen Pflegekontext, auf die im Rahmen der Begleitforschung ebenfalls eingegangen wurde. Wir möchten aktuelle Forschungsergebnisse vorstellen und gemeinsam mit Ihnen diskutieren, welche Schlüsse zu ziehen sind, um Gewalt in der Pflege entgegen zu wirken und welche konkreten Unterstützungen die Akteur*innen innerhalb des Kontexts häuslich erbrachter Pflege dazu benötigen. Dazu haben wir Referentinnen für Impulsvorträge gewinnen können.

Programm

14:00 Uhr: Prof. Dr. Dagmar Brosey, TH Köln, Institut für Soziales Recht

Begrüßung und Einführung

14:15 Uhr: Dr. Anna Schwedler, Uni Frankfurt, MA Projekt VERA

Menschenwürde und Persönlichkeitsrechte bei Versorgungsabhängigkeit im Alter – Rechtsschutzdefizite und Rechtsschutzpotentiale in der familialen Pflege

14:45 Uhr: Dr. Lena Dorin, BAGSO Referentin Gesundheits- und Pflegepolitik

Was lässt sich im bestehenden System umsetzen?

15:00 Uhr: Prof. Dr. Renate Kosuch, TH Köln, Institut für Geschlechterstudien, Projektleitung: Gelassen - nicht alleine lassen“

Bedeutung von Gelassenheit für das Gelingen von Pflege und Begleitung

15:15 Uhr: Nora Wilcke, MA „Beratung und Vertretung im Sozialen Recht“, TH Köln „Gelassen - nicht alleine lassen“

Tools zur Vermeidung von Freiheitseinschränkenden Maßnahmen in der häuslich erbrachten Pflege demenzerkrankter Menschen

15:30 Uhr: Kaffeepause

15:45 Uhr: Workshop mit Gruppendiskussionen zu den Vortragsthemen

17:15 Uhr: Zusammenfassung und Verabschiedung

Wir würden uns freuen, wenn Sie bei der Veranstaltung mitwirken! Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Dagmar Brosey und Prof. Dr. Renate Kosuch

Hinweis: Bitte teilen Sie uns kurz per E-Mail mit, ob und mit wie vielen Personen Sie an dem Workshop teilnehmen möchten: nora.wilcke@smail.fh-koeln.de

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