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Institut für Medienforschung und Medienpädagogik

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Jürgen Sleegers

Angewandte Sozialwissenschaften
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games4interaction - Spiele(n) in Bildungskontexten

games4interaction (Bild: Spielraum)

Vom 10. bis 12. Oktober 2016 findet erstmalig games4interaction statt, eine Netzwerktagung mit Expert*innen-Workshop vom Institut Spielraum der TH Köln in Kooperation mit der Akademie Remscheid und dem Spieleratgeber-NRW.

Digitale Spiele nehmen im Leben von Jugendlichen einen hohen Stellenwert ein. Entsprechend wichtig ist es, Kritik- und Reflexionsfähigkeit beim Umgang mit dem beliebten Medium zu fördern und für ethisch-moralische Aspekte zu sensibilisieren. Gleichzeitig gilt es lebensweltrelevante Bildungspotenziale digitaler Spiele auszuschöpfen.

Bei der zweieinhalbtägigen Veranstaltung entwickeln und erproben Jugendliche und Pädagog*innen gemeinsam in Teams Methoden und Materialien für den Einsatz von Games in unterschiedlichen Bildungskontexten. Fokussiert werden dabei ethisch-moralische Aspekte digitaler Spiele, wie etwa Jugendmedienschutz, Gewalt und exzessives Spielen, aber auch darüber hinaus weisende Aspekte von Ethik und Moral in Games.

Wo hört der Spaß im Spiel auf?

In digitalen Spielewelten scheinen Dinge, die uns unsere Moral im Alltag verbietet, ganz normal. Es wird gekämpft, geplündert und auch gemordet. Ist das alles legitim? Oder gibt es Grenzen und wenn ja, welche? Spielen ethische Prinzipien im Spiel eine Rolle? In welchen Spielen und Spielkontexten werden Spielende mit ethischen Fragen konfrontiert? Wie nehmen Jugendliche und junge Erwachsene diese Thematik wahr?

Selbstbestimmter und reflektierter Umgang mit Games

„games4interaction - Spiele(n) in Bildungskontexten” möchte zu einer kreativen Auseinandersetzung mit ethischen und moralischen Entscheidungen in der digitalen Spielekultur einladen. Das übergeordnete Ziel ist es, innovative Materialien von und mit Jugendlichen und im Austausch mit verschiedenen Akteur*innen der digitalen Spielekultur und der Kinder-, Jugend-, Kultur- und Bildungsarbeit zu erstellen und damit die selbstbestimmte und reflektierte Teilhabe Jugendlicher am kulturellen Handlungsfeld digitale Spiele zu fördern.

Einladung zu Austausch und Zusammenarbeit

Interessierte Jugendliche und Pädagog*innen sind herzlich eingeladen, vom 10.-12. Oktober 2016 in die Akademie Remscheid zu kommen und in verschiedenen Formaten, wie Barcamp, World Café, moderierten Gesprächsrunden, Pro-Kontra-Debatten, Methoden, Materialien und Arbeitsweisen für den Einsatz von Games zu entwickeln und erproben. In gemeinsamen Gaming-Aktionen wird sich dem Medium auch adäquat genähert.

Details zu Anmeldung und Ablauf folgen in Kürze unter:
http://bit.do/games4interaction.

QR Code games4interactionQR Code games4interaction (Bild: Spielraum)

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Ethik und Games“, das von „Spielraum“ am
Forschungsschwerpunkt „Medienwelten“ am Institut für Medienforschung und Medienpädagogik (IMM) der TH Köln realisiert und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Bundeszentrale für politische Bildung und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW gefördert wird. In Kooperation mit der Akademie Remscheid und dem Spieleratgeber-NRW.

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