Drei Minuten bis zum Hörsaal

neue Studentenwohnheim "Auf der Platte" (Bild: Manfred Stern / FH Köln)

Einweihung des neuen Studierenden-Wohnheims für den Campus Gummersbach der Fachhochschule Köln

Grund zum Feiern gab es im neuen Studierendenwohnheim gegenüber dem Campus Gummersbach der Fachhochschule Köln. „Wir freuen uns über mehr Studierende hier in unserer Stadt!“ so der Gummersbacher Bürgermeister Frank Helmenstein vor rund 100 Gästen bei der offiziellen Einweihungsfeier des Wohnheims. Mit dem Blick auf die jetzt 4600 Studierenden will er sich für noch mehr hochschulnahen Wohnraum einsetzen und denkt dabei eine neue Nutzung für das Amtsgericht und die Polizeistation in Gummersbach, die in Zukunft ihre Gebäude räumen werden. Ministerialrat Kay Noell vom NRW-Wohnungsbauministerium signalisierte Unterstützung für solche Pläne. Er lobte den jetzt eröffneten Neubau als herausragendes Beispiel für ein perfektes Zusammenspiel der Beteiligten. Das sah der Dekan des Campus Gummersbach genauso: „Wir hatten einige Schwierigkeiten zu überwinden, das íst uns aber gemeinsam bestens gelungen. Wir wollen der attraktivste Standort der FH Köln werden, dieses Wohnheim direkt am Campus ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg dahin!“ so Prof. Dr. Christian Averkamp.

Bürgermeister Frank Helmenstein lud die Studierenden zum "Urban Entertainment" einBürgermeister Frank Helmenstein lud die Studierenden zum "Urban Entertainment" ein (Bild: Christoph de Haar / FH Köln)

Wie das benachbarte „Linden-Carré“ und die Hochschule selbst hat das dreigeschossige Studierendenheim einen Grundriss in H-Form, erklärte Architekt Michael Hütt: „Wir haben genug Platz für Begegnungsstätten gelassen.“ Dazu zählen nicht nur die Freiflächen, die zwischen den Gebäudeflügeln entstanden sind, sondern auch ein großzügiger Gemeinschaftsraum und eine Dachterrasse. Bodentiefe Fenster lassen viel Licht in die hochwertig ausgestatteten Wohnungen.

Mit einem amerikanischen Uni-Campus verglich Prof. Dr. Christian Averkamp das HochschularealMit einem amerikanischen Uni-Campus verglich Prof. Dr. Christian Averkamp das Hochschulareal (Bild: Manfred Stern / FH Köln)

Das Kölner Studentenwerk als Bauherr investierte 4,2 Millionen Euro in die 2200 Quadratmeter Wohnfläche, davon immerhin 2,4 Mio. aus dem eigenen Etat, der Rest ist ein Förderdarlehen des Landes NRW. Die Studierenden zahlen zwischen 213 und 257 Euro Warmmiete für Einzelappartements oder Zweier-Wohngemeinschaften, natürlich inklusive Internetanschluss.

Die neuen Einwohnerinnen und Einwohner sind durchweg sehr zufrieden mit ihrer Unterkunft. Die Ingenieur-Studentin Gabriela Vanegas, die mit ihrem Freund in eine Doppel-WG gezogen ist, freut sich: „Super, dass wir diese Wohnung hier bekommen haben! Die Räume hier sind hell und freundlich, und wir haben viel Platz. Und ich brauche jetzt nur noch drei Minuten bis zum Hörsaal!“

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