Studienanfänger aus mehr als 50 Nationen

Ansprache von Prof. Dr. Christian Averkamp (Bild: Manfred Stern / TH Köln)

Start für 1040 Erstsemester am Campus Gummersbach der TH Köln in der Schwalbe Arena

4.10.2018 -  Die Tribüne der Gummersbacher Schwalbe-Arena war voll besetzt, als Anfang  Oktober die Erstsemester von Funktionsträgern der TH Köln, aber auch Vertretern von Stadt und Region, begrüßt wurden. TH-Dekan Prof. Dr. Christian Averkamp bestätigte in seiner Begrüßung den neuen Studierenden, die richtige Wahl getroffen zu haben: den richtigen Studiengang, denn Absolventen von Informatik und Ingenieurwissenschaften sind in der Industrie gefragt, und den richtigen Studienort, weil der Campus ausgezeichnete Kontakte zu den Unternehmen hat. Der Gummersbacher Bürgermeister Frank Helmenstein warb in seiner Begrüßung um neue Einwohner mit Erstwohnsitz für seine Heimatstadt. Er verteilte  Info-Karten mit einem guten Angebot: 100 Euro Prämie für jeden, der in Gummersbach seinen Erstwohnsitz anmeldet. Helmenstein äußerte außerdem die Hoffnung, dass dank der attraktiven Unternehmen in Stadt und Region die zukünftigen Absolventen sich auch auf Dauer im Bergischen niederlassen.

Prof. Dr. Friedrich Wilke, der stellvertretende Landrat des Oberbergischen Kreises, lud die Erstsemester ein, die Region zu entdecken, mit ihrem Freizeitangebot, aber auch ihren interessanten Firmen. Als Vertreter der Unternehmen Michael Sallmann, Geschäftsführer der IHK Köln am Standort Gummersbach, das breite Spektrum der Industrieunternehmen im Oberbergischen Kreis mit seinen zahlreichen, spezialisierten Marktführern, auch auf dem Weltmarkt.

Christoph Schindler, Geschäftsführer der VfL Handball GmbH, nutzte die Gelegenheit, die jungen Menschen für den Handball zu begeistern. Er lud die Erstsemester zur „Studentennacht“ ein, also zu einem VfL-Spiel und drei Kölsch für nur 10 Euro. Auch das Referat für internationale Angelegenheiten stellte sich in der Schwalbe-Arena vor: die Mitarbeiterin Martina Brüderle verwies auf die Herkunft der Erstsemester aus mehr als 50 Nationen als Beweis, wie international der Campus aufgestellt ist.

Für den Ansturm erweitert die Hochschule stetig ihre personellen und räumlichen Kapazitäten. Inge Rose, die Leiterin der Bibliothek, kündigte an, dass in rund eineinhalb Jahren eine neue Bibliothek in einem Neubau an der Steinmüllerallee eröffnen wird, doppelt so groß wie bisher. Um den Neulingen beim Studienstart zu helfen, gibt es auch dieses Jahr ein umfangreiches Mentoringprogramm, bei dem ausgewählte und geschulte Mentoren aus höheren Semestern ihre neuen Kommilitonen informieren und beraten. Der Lebensmittelmarkt Dornseifer gegenüber der Hochschule sorgte als Sponsor für einen gesunden Studieneinstieg: mit vielen Kisten Obst aller Art bekamen die "Erstis" einen Vitaminschub vor der Mittagspause.

Bei den Anfängerzahlen hat der Campus sein hohes Niveau gehalten: 1040 neue Studierende am Campus verzeichnet die Statistik. Dabei ergibt sich eine deutliche Differenz zwischen Informatik- und Ingenieuranfängern im Wintersemester: Für die Studiengänge der Informatik haben sich 746 junge Menschen eingeschrieben, bei den Ingenieurwissenschaften waren es 294. Mit den Neuzugängen im Sommersemester kommen die Ingenieurstudierenden in diesem Jahr auf 619 Erstsemester in den Bachelor – und Masterstudiengängen.

Mit über 5000 Studierenden ist der Campus Gummersbach nach wie vor die größte der elf Fakultäten der TH Köln. Sie stellt fast ein Fünftel aller Kommilitonen der TH Köln mit ihren mehr als 26.000 Studierenden.

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