Freikarten für gute Fänger

Studierende bei der Erstsemesterbegrüßung (Bild: Vivien Kemmerling / TH Köln)

Sportlicher Start für 1100 Erstsemester in der Schwalbe Arena

Über 1100 Erstsemester versammelten sich Ende September in der Gummersbacher Schwalbe-Arena und wurden dort von Funktionsträgern der TH Köln, aber auch Vertretern von Stadt und Region. Frank Flatten, Geschäftsführer der VfL Handball GmbH, hatte die Gelegenheit genutzt, die jungen Menschen für den Handball zu begeistern. Er warf zwei Bälle ins Publikum, wer sie fing, konnte sich Freikarten für das nächste Handballspiel abholen.

Der Gummersbacher Bürgermeister Frank Helmenstein stellte sich persönlich an die Schlange der jungen Leute und verteilte Infokarten, er warb so um neue Einwohner für seine „Handball- und Hochschulstadt“, wie er sie bezeichnete. 100 Euro Prämie bekommt jeder, der seinen ersten Wohnsitz in Gummersbach anmeldet und mindestens für ein Jahr behält. Helmenstein betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Hochschule und nannte als Beispiel das geplante Kino auf dem Steinmüllergelände, dessen Säle der Campus tagsüber als Vorlesungsraum nutzen wird.

Erstsemesterbegrüßung Ansprache Bürgermeister Frank HelmensteinErstsemesterbegrüßung Ansprache Bürgermeister Frank Helmenstein (Bild: Vivien Kemmerling / TH Köln)

Der Gummersbacher Dekan Prof. Dr. Christian Averkamp betonte in seiner Begrüßung die ausgezeichneten  Kontakte des Campus Gummersbach zur Industrie und erläuterte, wofür der neue Name „Technische Hochschule Köln“ steht. „Technik“ bedeutet in diesem Fall vielfältige Verfahren und Formen der Umsetzung und ist nicht beschränkt auf die Ingenieurwissenschaften. Ziel der „Hochschule neuen Typs“ ist es, „soziale Innovation zu gestalten“.

Erstsemesterbegrüßung Ansprache Dekan Prof. Dr. Christian AverkampErstsemesterbegrüßung Ansprache Dekan Prof. Dr. Christian Averkamp (Bild: Vivien Kemmerling / TH Köln)

Wie der Dekan betonte auch Michael Sallmann, Geschäftsführer der IHK Köln am Standort Gummersbach, das breite Spektrum der Industrieunternehmen im Oberbergischen Kreis mit zahlreichen, spezialisierten Marktführern, auch auf dem Weltmarkt.

Für den Ansturm hat die Hochschule ihre personellen und räumlichen Kapazitäten erweitert. Mit zusätzlichen Mitteln wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch Lehrbeauftragte sowie Professorinnen und Professoren eingestellt. Rechtzeitig zum Beginn des Wintersemesters ist der Neubau gegenüber der Schwalbe-Arena fertig geworden, der den neuen Studierenden auf 1500 Quadratmetern weitere Seminarräume zur Verfügung stellt.   Um den Neulingen beim Studienstart zu helfen, gibt es auch dieses Jahr ein umfangreiches Mentoringprogramm, bei dem ausgewählte und geschulte Mentoren aus höheren Semestern ihre neuen Kommilitonen informieren und beraten.

Bei den Anfängerzahlen ergibt sich eine deutliche Differenz zwischen Informatik- und Ingenieuranfängern: bei den zukünftigen Computer-Experten waren es über 700, bei den Anfängern in Maschinenbau und Elektrotechnik rund 350. Die geringere Zahl bei den Ingenieuranfängern im Wintersemester beruht zum Großteil darauf, dass bereits zum Sommersemester 2016 rund 400 Erstsemester ihr Studium in den technischen Disziplinen aufnahmen, damit waren es im Jahr 2015 insgesamt ca. 750 „Ersties“ in den Ingenieurwissenschaften. Mit über 5300 Studierenden ist der Campus Gummersbach nach wie vor die größte der elf Fakultäten der FH Köln, sie stellt mehr als ein Fünftel aller Kommilitonen der TH Köln mit ihren mehr als 24.000 Studierenden.

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