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Forschungsschwerpunkt "Bildungsräume in Kindheit und Familie" anerkannt

Die TH Köln verstärkt mit einem neuen Schwerpunkt der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften ihre Forschungen zur Pädagogik der frühen und mittleren Kindheit.

Teamfoto des Forschungsschwerpunkts "Bildungsräume in Kindheit und Familie", v.l.n.r. Claus Stieve, Caroline Hamsch, Franz Krönig, Donja Amirpur, Nick Klapproth, Andrea Platte, Marc Schulz und Anna Nutz Teamfoto des Forschungsschwerpunkts "Bildungsräume in Kindheit und Familie", v.l.n.r. Claus Stieve, Caroline Hamsch, Franz Krönig, Donja Amirpur, Nick Klapproth, Andrea Platte, Marc Schulz und Anna Nutz (Bild: Dirk Osterkamp)

Welche Bildungsräume verbergen sich in der frühen Kindheit und wie werden sie von Kindern und Familien belebt? Welche Vorstellungen und Handlungsweisen begleiten das Aufwachsen von Kindern? Welche Ex- oder Inklusionsprozesse und welche Bildungsprozess verbinden sich damit? Solchen Fragen geht der neue Forschungsschwerpunkt Bildungsräume in Kindheit und Familie an der TH Köln nach. „Die wissenschaftliche Forschung insbesondere der Pädagogik der frühen Kindheit wurde lange Zeit systematisch vernachlässigt. Durch jüngere gesellschaftliche Entwicklungen, etwa dem Ausbau der Kindertagesbetreuung oder der besonderen Aufmerksamkeit für die Familie in der öffentlichen Bildungsdiskussion, erhält sie nun aber eine hohe Relevanz. Wir möchten Forschung und Qualifikation in einem kindheitspädagogischen Studiengang besonders miteinander verbinden“, erläutern die beteiligten Professorinnen und Professoren Prof. Dr. Andrea Platte, Prof. Dr. Franz Krönig, Prof. Dr. Marc Schulz und Prof. Dr. Claus Stieve sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen, Dr. Donja Amirpur und Caroline Hamsch.

Die Forschungsprojekte befassen sich sowohl mit dem familiären Raum als auch mit öffentlichen Institutionen und deren Zugängen und Barrieren. „Als Bildungsräume verstehen wir das Zusammenwirken von räumlichen, materiellen und sozialen Aspekten in Bildung, Betreuung und Erziehung sowie die Kooperation von Bildungsorten und ihren Akteurinnen und Akteuren, ob in der Familie, in Kitas, in Einrichtungen der Kindertagespflege, im offenen Ganztag, in der Familienbildung oder der kulturellen Bildung“, so Andrea Platte und Claus Stieve, die den Schwerpunkt leiten. Vier Forschungsprojekte sind bereits gestartet, von denen zwei durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und eines von der Stiftung Wohlfahrtspflege gefördert werden. Die Forscherinnen und Forscher entwickeln hier theoretische Zugänge zur Pädagogik der Kindheit und gemeinsam mit Studierenden interdisziplinäre und forschungsorientierte hochschuldidaktische Formate.

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