FERCHAU-Förderpreise für die Semesterbesten während der Abschlussfeier mit 400 Gästen verliehen

Mit über 100 Absolventinnen und Absolventen sowie etwa 300 Gästen war der FERCHAU-Hörsaal am Campus Gummersbach der Fachhochschule Köln gut besetzt, als Mitte April die drei Preisträger des FERCHAU-Förderpreises ihre Urkunden entgegen nahmen.

Drei Preise werden in jedem Semester vergeben: jeweils 500 Euro erhält der beste Absolvent  der Lehreinheit Informatik, der Beste aus der Lehreinheit Ingenieurwissenschaften und schließlich auch der Bestplatzierte aus den Master – und Zusatzstudiengängen oder dem Verbundstudium Wirtschaftsinformatik.

Im Bereich Master- und Zusatzstudiengänge kam Viola Erlenmaier aus Gerlingen auf den ersten Platz. Sie hatte den internationalen Masterstudiengang „Web Science“ mit der Traumnote 1,03 abgeschlossen. Schon ihr Bachelorstudium war zweisprachig gewesen: sie hatte Betriebswirtschaft in Deutschland und Mexiko studiert. International wird es auch weiter gehen: Frau Erlenmaier tritt Anfang Mai ihre neue Stelle im spanischen Madrid an, sie wird  im Bereich „Online-Marketing“ arbeiten.  Die junge Absolventin war sehr zufrieden mit dem onlinebasierten Internetstudiengang der FH Köln, sie habe vielfältige Einblicke in alle wichtigen Themenfelder der Internetnutzung bekommen und sehr interessante Kontakte zu Mitstudenten, auch aus Fernost, geschlossen, bestätigte sie.

Bei den Ingenieurinnen und Ingenieuren durfte sich Sebastian Foss aus Lindlar über Urkunde und Preisgeld freuen. Nach dem Abitur am Aggertal-Gymnasium lernte er zunächst Informatik am Berufskolleg in Bergneustadt, entschloss sich danach aber noch zum Studium der Elektronik am Campus Gummersbach der FH Köln. Das schloss er mit der Note 1,23 ab. Der 32jährige brauchte sich nicht um eine Stelle bewerben: er machte sich in seinem Heimatort Lindlar mit dem Geschäftsfeld „Hard- und Software-Entwicklung“ selbständig.

Die Preisträger des Ferchaupreisesdie Gewinner des Ferchaupreises (v.l.n.r.): Hendrik Bastert (Ferchau), Syed Akbar, Viola Erlenmaier, Sebastian Foss, Frauke Schroeter (Ferchau) (Bild: Manfred Stern / FH Köln )

Bei den Informatikerinnen und Informatikern erreichte  Syed Akbar aus Köln den ersten Platz und erhielt 500 Euro, seinen Abschluss machte er im Studiengang „Medieninformatik“ mit der Note 1,23. Der 36jährige hat inzwischen eine Stelle als Software-Entwickler in Dortmund angenommen.


Hendrik Bastert und Frauke Schroeter aus dem Personalreferat der Niederlassung Köln der FERCHAU GmbH überreichten die Preise während der Semesterabschlussfeier. Der Stifter des Preises, die FERCHAU Engineering GmbH, beschäftigt heute mehr als 6100 Mitarbeiter in über 70 Niederlassungen in ganz Deutschland. Das Gummersbacher Unternehmen ist der Hochschule seit langem über Kooperationen und Hörsaalsponsoring verbunden und hat seine Bundeszentrale direkt neben dem Campus Gummersbach errichtet. Der Semesterbesten-Preis wurde vor 12 Jahren als Pilot-Projekt zum ersten Mal in Gummersbach verliehen, inzwischen gibt das Unternehmen über 50.000 Euro pro Jahr für solche Preise in ganz Deutschland aus.

Die Verleihung der Förderpreise war nur einer von einer Reihe von Programmpunkten bei der Feier im Hörsaalgebäude der Hochschule. Wichtiger war für die meisten Absolventinnen und Absolventen die feierliche Überreichung ihrer Diplom-, Bachelor- oder Masterurkunde. Jeder bekam sie einzeln von seinem Studiengangsleiter überreicht, mit individueller Beamerprojektion des Themas und Foto der Übergabe. In seiner Festansprache gab Dekan Prof. Dr. Christian Averkamp den Absolventinnen und Absolventen unter anderem hilfreiche Tipps für Ihren Berufsweg, mit Selbst-Motivation, Selbst-Verpflichtung und Selbst-Verantwortung habe man die beste Basis für eine erfolgreiche Karriere, so Averkamp. Durch das Programm führte der stellvertretende Dekan Prof. Dr. Hans Ludwig Stahl aus dem Studienbereich Informatik. Moderatorin der Urkundenübergabe war Petra Riemer, Masterabsolventin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut Informatik. Dank ihrer sympathischen Ausstrahlung und der Gabe, die Menschenmenge im Saal in Feier-Laune zu halten, konnte sich jeder einzelne Urkundenempfänger über den individuellen Applaus für seine Studienleistung freuen. Der Abend klang aus mit Leckereien aus der Mensaküche und mitreißender Live-Musik von „Brackelsberg + Müllenschläder“.

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