Exkursion zur U-Bahnbaustelle nach Frankfurt

Eine Exkursion am 18. Februar 2020 führte die Studierenden der Studienrichtung Geotech-nik sowie einige Mitarbeiter der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik zur Baustelle der U5 in das Europaviertel von Frankfurt.

Für die Anbindung des neu entwickelten Stadtviertels an den ÖPNV wird dort zurzeit die bestehende U-Bahnlinie verlängert. Die beiden dazu erforderlichen Tunnelröhren mit einer Länge von jeweils etwa 840 Meter werden – erstmalig in Frankfurt – nicht konventionell in Spritzbetonbauweise hergestellt, sondern mittels einer Tunnelvortriebsmaschine (TVM) mit Erddruckschild aufgefahren.

Bei einer Führung über das Baustellengelände in der Frankfurter Innenstadt, lernten die Teilnehmer*innen einige Besonderheiten in der Baustelleneinrichtung einer Tunnelbaustelle kennen und konnten die Ausführung von Spezialtiefbaumaßnahmen beobachten. Als besonderes Highlight konnte außerdem ein Ersatzschneidrad der eingesetzten TVM, welches beim Auffahren der zweiten Tunnelröhre zum Einsatz kommen soll, aus der Nähe besichtigt werden. Die Begehung der im Tunnel befindlichen TVM verschaffte neben einem Einblick in den hochtechnisierten Tunnelbau und dessen Abläufe auch ein Bild von den anspruchsvollen Arbeitsbedingungen für Mensch und Maschine.

Für die Ermöglichung dieser äußerst interessanten und lehrreichen Exkursion bedanken sich die Teilnehmer*innen und ihr Leiter Prof. Dr.-Ing. Budach in besonderer Weise bei den Mitarbeitern der Arbeitsgemeinschaft PORR Deutschland / FRANKI / STUMP, die sich die Zeit für Führungen und Gespräche vor Ort auf der Baustelle genommen haben. Allen Projektbeteiligten wünscht die Exkursionsgruppe weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung des anspruchsvollen Vorhabens.  

Eine Gruppe von Studierenden und Mitarbeitern steht vor dem Zugang zu einem U-Bahntunnel Gruppenfoto der Telnehmer*innen der Exkursion nach Frankfurt (Bild: TH Köln)
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