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Geotechnik

Das Lehr- und Forschungsgebiet Geotechnik gehört zum Institut für Baustoffe, Geotechnik, Verkehr und Wasser und bietet seit dem Wintersemester 2003 im Rahmen des Bachelorstudiengangs Bauingenieurwesen die gleichnamige Vertiefung an.

Zu den originären Aufgaben des Geotechnikers gehört das Bauen auf und in Erde, mit Erde und in Fels. Aufgrund der Vielfältigkeit der Boden- und Felsformationen ergibt sich ein weites Aufgabenfeld.

Am Anfang stehen die Erkundung des Untergrundaufbaus und die Beurteilung der anstehenden Böden bzw. des Fels hinsichtlich der Eignung für die unterschiedlichsten Baumaßnahmen. Ein weiterer Teil des Arbeitsgebiets ist die Planung und die Untersuchung der Standsicherheit von in den Untergrund einbindenden Bauwerken und –teilen. Hinzu kommen Tätigkeiten im Rahmen des Betriebs und der Überwachung spezieller Infrastrukturmaßnahmen.

Insbesondere folgende Baumaßnahmen sind Aufgabenfelder der Geotechnik:

  • Gründungen (Flach , Pfahl  und Spezialgründungen für Hochbauten, Brücken, Industrieanlagen und andere Bauwerke)
  • Baugrubensicherungen (Trägerbohlwände, Spundwände, Bohrpfahlwände, Schlitzwände, Unterfangungskonstruktionen für  benachbarte Gebäude)
  • Dämme und Untergründe für Straßen, Gleise und andere Verkehrsflächen
  • Böschungen und Stützkonstruktionen, z.B. an Straßen  und Bahntrassen
  • Dämme und Deiche im Wasserbau, Uferbefestigungen an natürlichen Gewässern, an Kanälen und in Häfen
  • Tunnel und Kavernen, unterirdisch verlegte Leitungen
  • Sicherungsmaßnahmen an Gebirgshängen

Arbeitgeber für Geotechniker sind Ingenieurbüros, Bauunternehmen und Bauverwaltungen.

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