Erster Preis für die App zum Umrechnen

Die Erstplatzierten des Unitechik-Förderpreises (Bild: Manfred Stern/ TH Köln)

Firma Unitechnik vergab 600 Euro Preisgeld an Studierende am Campus Gummersbach der TH Köln

Jedes Semester belohnt die Wiehler „Unitechnik Systems GmbH“ besonders engagierte Ingenieurstudierende mit Förderpreisen im Gesamtwert von 600 Euro. Um die Preise zu erringen, entwickeln die Teilnehmer in ihrem zweiten Semester ein Projekt in Gruppenarbeit. Dazu gehören nicht nur die Idee, sondern auch das Lasten- und Pflichtenheft, die Programmentwicklung einer Android-App sowie das Handbuch und schließlich auch das verkaufsfertige Produkt.

Im Fach „Informatik für Ingenieure“ lernen die Studierenden sowohl das Programmieren der Sprache „Visual Basic“, sie erfahren aber auch ganz praktisch die Chancen und Risiken der Teamarbeit. Die Fortschritte ihres Projektes präsentieren die Teilnehmer bei den sogenannten „Milestones“ (Zwischenergebnisssen) während des Semesters im Hörsaal. Zum Abschluss müssen sie ihr Produkt und ihre fiktive Firma vor Kommilitonen, Lehrenden der TH und den Mitgliedern der Firma Unitechnik vorstellen. Die Vorlesung "Informatik II für Ingenieure" halten Prof. Dr. Elena Algorri, Prof. Dr. Frithjof Klasen und Prof. Dr. Rainer Scheuring. Das Teamprojekt wird betreut von Wolfgang von Scheidt, Lehrbeauftragter der TH Köln.

Herr von Scheidt und Wolfgang Cieplik, Mitglied der Geschäftsführung von Unitechnik, betonten, dass die Studierenden im Laufe der Jahre immer bessere Präsentationen zeigten und die Unterschiede zwischen den Ergebnissen der 49 Teams meistens sehr schwer zu beurteilen sind. Marion Minneker, Personalleiterin von Unitechnik, übergab die Preise für die Teams des Wintersemesters 2017/18. Sie stellte auch kurz die Firma Unitechnik vor und gab einen Einblick in eines der Spezialgebiete der international aktiven Firma, den Aufbau von Logistikzentren.

Den ersten Preis in Höhe von 300 Euro erhielt das Team der (fiktiven) Firma „Mauenheim GmbH“ mit den Mitarbeitern Lena Kneiphof, Frederik Irle, Nadine Kaun und Marcel Schmidt. Die Gruppe hatte eine Android-App zur Umrechnung von Herrenkonfektionsgrößen von deutschen Größen auf internationale und US-Größen entwickelt. Die App ist auf Deutsch und Englisch zu bedienen.

Über den zweiten Preis (200 Euro) freuten sich die Mitglieder mit der Firma „SMART Technology UG“: Sebastian Weiss, Samuel Nitschmann, Leon Heumann und Herman Dejager. Die Gruppe hatte ebenfalls eine Android-App zur Umrechnung entwickelt. Ihr Projekt hatte allerdings zum Thema das Umrechnen von Geschwindigkeiten von km/h in cm/Sek, Meilen/h und Knoten. Die App ist ebenfalls auf Deutsch und Englisch zu bedienen.

Den dritten Preis und 100 Euro erhielt die fiktive „INJATEC UG“ mit den Mitarbeitern Dennis Butenko, Arne Brandt, Paul Huhn Ocampo und Thea Melzer. Das Team hatte ein Programm entwickelt, welches die Wochentage ermittelt, nach Eingabe eines Tagesdatums im Bereich der Jahre 1850 bis 2100, unter Berücksichtigung der Schaltjahre. Auch diese Android-App gibt es in zwei Sprachen.

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