Erfolg durch erstklassige Zusammenarbeit

v.l.: Prof. Dr. Rüdiger Küchler, Bürgermeister Frank Helmenstein, Frank Ferchau, Felix Ammann, Prof. Dr. Christian Averkamp (Bild: Manfred Stern / TH Köln)

Stadt, Hochschule und Wirtschaftsunternehmen realisieren Neubau für die TH Köln

Fast 5300 Studierenden hat der Campus Gummersbach der TH Köln zur Zeit, mehr als doppelt so viele wie beim Einzug auf das Steinmüllergelände im Sommer 2007, damit fehlten zunehmend Plätze in den Hörsälen und Büros. Pünktlich zum Wintersemester wurde das neue Gebäude Steinmüllerallee 6 fertig, damit stehen jetzt auf zwei Etagen weitere 1900 Quadratmeter Nutzfläche für Lehre und Forschung zur Verfügung. Die Büros und Moderationsräume in der ersten Etage nutzen die TH-Forschungsgruppen „SpotSeven“, „Softwarequalität und Systemgestaltung“ sowie „Intelligente Schadensvorhersage an Faserkunststoffverbund-Bauteilen in industriellen Anwendungen – ISAFAN“. Die oberen beiden Etagen nutzen rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ABLE-Group, die das Gebäude errichtet hat.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Abstimmungen für das Bauprojekt zwischen Stadt, ABLE und Hochschule optimal gelaufen sind. „Bei einer Tasse Kaffee“ signalisierte Firmenchef Frank Ferchau dem Gummersbacher Dekan Prof. Dr. Christian Averkamp schon beim ersten Gespräch großes Interesse am Bau eines neuen Gebäudes. Ferchau investierte, ließ das Gebäude in nur 15 Monaten Bauzeit errichten und schloss mit der TH Köln einen langfristigen Mietvertrag. Die Stadt Gummersbach hatte das Grundstück zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Frank Helmenstein betonte die wichtige Rolle, die die Hochschule auf dem Steinmüllergelände seit dem Einzug im Jahr 2007 spielt, für die einstige Industriebrache, aber auch für die „Hochschulstadt“ Gummersbach. Er hoffe, dass demnächst noch ein Office-Park im Umfeld der TH eröffnet wird, in den dann auch Jungunternehmer aus der Hochschule einziehen könnten.

Auch Prof. Dr. Rüdiger Küchler, Vizepräsident der TH Köln und zuständig für
für Wirtschafts- und Personalverwaltung, zeigte sich sehr zufrieden mit der Entwicklung der TH Köln, die nach wie vor die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland ist, mit inzwischen über 25.000 Studierenden. Ein Fünftel davon sind am Campus Gummersbach der TH Köln eingeschrieben. Bei den stetig steigenden Zahlen sei  es gelungen, so Küchler, durch Personaleinstellung, aber auch durch Neubau und Anmietung den erhöhten Bedarf zu befriedigen. Jüngstes Beispiel ist das neue Gebäude, in dem Hochschule und Wirtschaftsunternehmen unter einem Dach lernen und arbeiten.

Dekan Prof. Averkamp nahm die Verzahnung von Hochschule und Wirtschaftsunternehmen im Neubau-Projekt als gutes Bespiel für den Anspruch des Campus Gummersbach, stets die besten Kontakte zur Industrie zu haben. Aber auch die Vernetzung mit Verwaltung und Politik sei ausgezeichnet, betonte Averkamp, und verwies auf den kurzen Draht zum Bürgermeister.

Frank Ferchau als Bauherr des neuen Gebäudes lobte die reibungslose Zusammenarbeit, wie auch nach ihm Felix Ammann, TH-Referatsleiter für Bau- und Gebäudemanagement. Das Ergebnis könne sich sehen lassen, meinte Ferchau, das Gebäude passe sich nahtlos ein in die Büro-  und Hochschulgebäude in der Nachbarschaft. Die Digitalisierung sei eine große Umwälzung für Wirtschaft und Gesellschaft und mit der TH habe Gummersbach die Avantgarde des technischen Fortschritts ins Stadtzentrum geholt.

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