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Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften

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Prof. Dr. Udo Seelmeyer

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für die Wissenschaft der Sozialen Arbeit (IRIS)

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Digitalisierung von Sozialer Arbeit, Pflege und Gesundheit

DiTeS – Digitale Technologien und Soziale Dienste (Bild: TH Köln)

Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung wurde am 15. Januar 2016 der neue Forschungsschwerpunkt DiTeS – Digitale Technologien und Soziale Dienste – der TH Köln vorgestellt. Rund 50 Fach- und Leitungskräfte aus Verbänden, öffentlichen und freien Trägern sowie Organisationen der Sozialwirtschaft und IT-Branche folgten der Einladung.

„Innovationskraft entsteht durch Interdisziplinarität“ so der Initiator und Leiter des neuen Forschungsschwerpunkts DiTeS, Prof. Dr. Udo Seelmeyer, Professor für Soziale Arbeit und Sozialinformatik an der TH Köln, in seiner Eröffnungspräsentation vor den zahlreich erschienen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und betont damit den ganzheitlichen Ansatz des neuen Forschungsschwerpunkts für die Erforschung, Entwicklung und Evaluation digitaler Technologien im sozialen Bereich.

Inhaltlich gestützt wird der neue Forschungsschwerpunkt (FSP) von zehn Professorinnen und Professoren unterschiedlichster Fachrichtungen, darunter Sozial-, Medien- und Wirtschaftswissenschaften, Ethik, Recht, Informatik und Design. Prof. Dr. Klaus Becker, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer der TH Köln, wies in seinem Grußwort auf die große Bedeutung interdisziplinärer und fakultätsübergreifender Zusammenarbeit hin, wenn es darum gehe, innovative Lösungen für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu entwickeln. Mit diesem Ansatz entspräche der neue Forschungsschwerpunkt auch genau dem im Rahmen der Umbenennung der Hochschule in Technische Hochschule geschärften Selbstverständnis TH Köln mit dem Ziel, soziale Innovationen zu gestalten.

Ziel der Auftaktveranstaltung war es, verschiedene Akteure zusammenzubringen und in einen Dialog über anstehende Herausforderungen und sinnvolle Aktivitäten in diesem Feld zu kommen. Daher war das Rahmenprogramm praxisnah gestaltet und bot viel Raum für Austausch. Möglichkeiten, Bedeutung und Auswirkungen digitaler Technologien in der Assistenz von Menschen mit Behinderung stellte Rene Ehlen von der Josefs-Gesellschaft, Köln, vor. Der Träger verschiedener sozialer Einrichtungen plant mit dem Forschungsschwerpunkt DiTeS u.a. innovative digitale Lösungen für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) und sieht insbesondere in der interdisziplinären Ausrichtung eine große Chance. Innovative digitale Lösungen für ein vernetztes Gesundheitssystem entwickelt auch Telekom Healthcare Solutions. Frau Dr. Irene Maucher, stellte u.a. einen intelligenten Hausnotruf vor, der momentan in einer Anwendungsstudie evaluiert wird. Auch mit der Telekom ist eine Kooperation in Form von explorativer Grundlagen-, aber auch praxisbezogener Auftragsforschung angedacht.

Der FSP DiTeS wird seit Januar 2016 gefördert aus dem Programm FH STRUKTUR des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch die TH Köln.

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