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Dorothee Heidebroek-Hofferberth

Dorothee Heidebroek-Hofferberth

Informations- und Kommunikationswissenschaften
Institut für Informationswissenschaft (IWS)

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Die Praxisphase für den Studiengang BdK im Wintersemester unter Corona-Bedingungen

Informationen für Praxissemesterbibliotheken und Praxissemesterstudierende des Studiengangs "Bibliothek und digitale Kommunikation"

Liebe Praxissemesterbibliotheken und liebe Praxissemesterstudierende,

Sie – die Bibliotheken – können aus nachvollziehbaren Gründen zum jetzigen Zeitpunkt in vielen Fällen noch keine Zusagen geben, ob und wie das Praktikum im Wintersemester stattfinden kann. Eine Verlängerung des Studiums durch die Verschiebung der Praxisphase um ein Jahr hätte für die Studierenden weitreichende Konsequenzen – das möchten wir als Praxisphasenteam gerne vermeiden.

Daher schlagen wir Ihnen – den (potentiellen) Praxis-Bibliotheken - folgende Lösungen vor:

  •  Selbstverständlich kann das Praktikum in den Späterbst verschoben werden. Spätester Beginn sollte Anfang November sein (20 Wochen - Dauer bis Ende März). Wie auch immer sich die Corona-Situation im Winter stellt: in den Bibliotheken wird voraussichtlich ein wenn auch immer noch eingeschränkter, so dennoch ein einigermaßen regulärer Betrieb möglich sein.
     
  •  Wir alle können nicht einschätzen, wie sich die Situation weiterentwickelt, ein Praktikumsvertrag kann somit unter Vorbehalt aufgesetzt werden, oder auch an Vorgaben von Gemeinden, Hochschulen oder anderer Träger, die reguläre Praktikumszusagen momentan verhindern, angepasst werden.
     
  •  Der Praxisplan kann so umgestellt werden, dass das Projekt vorgezogen wird – selbstverständlich gilt für die Studierenden auch die Möglichkeit, im Homeoffice nach Vorgaben des Praxisbetriebes zu arbeiten. Wir unterstützen jegliche Maßnahmen, durch die direkte Kontakte reduziert werden können, die sowohl bei der Einführung in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche wie auch im Kontext der Praxisphase generell nötig sind. Wir empfehlen zudem für das Projekt Themen auszuwählen, die ohne größere Gruppen durchführbar sind.

Bibliotheken ohne oder mit reduziertem Publikumskontakt spiegeln nicht das ‚normale‘ Arbeiten in den Häusern wieder, dass ist uns bewusst. Dennoch glauben wir, dass andere sozial-kommunikative Kompetenzen der Studierenden in dieser Krisenzeit gefordert sind, und dass das digital-kollaborative Arbeiten und das ständige Improvisieren und Verändern, welches in diesen Zeiten täglich gelebt werden muss, ‚unsere‘ Studierenden gerne und gut bewältigen können.

Wir und vor allem unsere Studierenden benötigen eine Zusage für eine wenn auch andere Praxisphase – und ich glaube, gemeinsam werden wir gute Lösungen finden!

Ihre Anregungen und Rückmeldungen können Sie gern an Frau Hofferberth schicken (dorothee.hofferberth@th-koeln.de).

Das Praxisphasenteam Simone Fühles-Ubach, Tom Becker und Dorothee Hofferberth im Mai 2020

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