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Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach

Die Besten kamen aus dem Oberbergischen

Ferchaupreisträger (Bild: Manfred Stern / FH Köln)

FERCHAU-Förderpreise während der Abschlussfeier mit 400 Gästen verliehen

Mit rund 100 Absolventinnen und Absolventen sowie etwa 300 Gästen war der FERCHAU-Hörsaal am Campus Gummersbach der Fachhochschule Köln gut besetzt, als die drei Preisträger des FERCHAU-Förderpreises ihre Urkunden entgegen nahmen.

Drei Preise werden in jedem Semester vergeben: jeweils 500 Euro erhält der beste Absolvent  der Lehreinheit Informatik, der Beste aus der Lehreinheit Ingenieurwissenschaften und schließlich auch der Bestplatzierte aus den Master – und Zusatzstudiengängen oder dem Verbundstudium Wirtschaftsinformatik.

Bei den Informatikerinnen und Informatikern erreichte  Florian Polah Zakaria aus Wiehl den ersten Platz, seinen Abschluss machte er im Studiengang „Allgemeine Informatik“ mit der Note 1,18. Die Bachelor-Arbeit hatte der 26jährige bei dem Kfz-Zulieferer VOSS in Wipperfürth geschrieben, sein Thema war IT-Security. Inzwischen hat er eine Teilzeitstelle an der Hochschule angenommen und studiert im Informatik-Master mit dem Schwerpunkt Software-Engineering.

Bei den Ingenieuren und Ingenieurinnen durfte sich wiederum ein Oberberger, Andreas Kempkes  aus Bergneustadt, über Urkunde und Preisgeld freuen. Er erreichte durch seinen Abschluss im Maschinenbau die Note 1,25. Der 25jährige Ingenieur hatte seine Abschlussarbeit bei dem Kfz-Zulieferer Muhr und Bender in Attendorn geschrieben. Vor seinem Berufseintritt will Kempkes sich noch weiterqualifizieren und hat mit dem Masterstudium „Produktdesign und Prozessentwicklung“ der FH Köln begonnen, ein Gemeinschaftsangebot des Campus Gummersbach und der Design-Instituts der FH Köln.

Im Bereich Master - und Zusatzstudiengängen kam Marco Pätzold, ebenfalls aus Bergneustadt, auf den ersten Platz. Er hatte den interdisziplinären Masterstudiengang „Produktdesign und Prozessentwicklung“ mit der Traumnote 1,08 abgeschlossen. Seine Masterarbeit hatte er im Themengebiet Kostenoptimierung für den Feindrahthersteller Elektrisola in Reichshof  geschrieben. Dort hat er inzwischen auch eine Stelle angenommen. Im Praxissemester war der 26jährige in der malaisischen Niederlassung von Elektrisola, „mitten im Dschungel“, wie er begeistert berichtete.

Ramus Blümel, Niederlassungsleiter Köln der FERCHAU GmbH, überreichte die Preise zusammen mit dem Personalleiter Hendrik Bastert während der Semesterabschlussfeier. Der Stifter des Preises, die FERCHAU Engineering GmbH, beschäftigt heute mehr als 6000 Mitarbeiter in über 60 Niederlassungen in ganz Deutschland. Das Gummersbacher Unternehmen ist der Hochschule seit langem über Kooperationen und Hörsaalsponsoring verbunden und hat seine Bundeszentrale direkt neben dem Campus Gummersbach errichtet. Der Semesterbesten-Preis wurde vor elf Jahren als Pilot-Projekt zum ersten Mal in Gummersbach verliehen, inzwischen gibt das Unternehmen rund 60.000 Euro pro Jahr für solche Preise in ganz Deutschland aus.

Ferchaupreisträgerv.l. Rasmus Blümel ( Ferchau), Andreas Kempkes, Marco Pätzold, Florian Zakaria, Hendrick Bastert (Ferchau) (Bild: Manfred Stern / FH Köln)

Die Verleihung der Förderpreise war nur einer von einer Reihe von Programmpunkten bei der Feier im Hörsaalgebäude der Hochschule. Wichtiger war für die meisten Absolventinnen und Absolventen die feierliche Überreichung ihrer Diplom-, Bachelor- oder Masterurkunde. Jeder bekam sie einzeln von seinem Studiengangsleiter überreicht, mit individueller Beamerprojektion des Themas und Foto der Übergabe. Die Festansprache hatte der stellvertretende Dekan Prof. Dr. Hans Ludwig Stahl übernommen, er gab den Absolventinnen und Absolventen unter anderem hilfreiche Tipps für Ihren Berufsweg. Durch das Programm führte  Prof. Dr. Simone Lake aus den Studienbereich Ingenieurwissenschaften. Es war für sie das erste Mal, dass sie als Prodekanin diese Funktion übernahm und souverän meisterte. Moderatorin der Urkundenübergabe war Petra Riemer, Masterabsolventin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut Informatik. Dank ihrer Gabe, die Menschenmenge im Saal in Feier-Laune zu halten, konnte sich jeder einzelne Urkundenempfänger über den individuellen Applaus für seine Studienleistung freuen. Der Abend klang aus mit Leckereien aus der Mensaküche und Live-Musik von „Brackenberg + Müllenschläder“.

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