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Campus Rhein-Erft erhält zweiten Stern der Zukunftsagentur Rheinisches Revier

Der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier hat das Projekt Campus Rhein-Erft der TH Köln nun als tragfähiges Vorhaben zur Bewältigung des Strukturwandels in der Region empfohlen. In dem dreistufigen Wettbewerbsverfahren des SofortprogrammPlus hat das Vorhaben somit seinen zweiten Stern erhalten.

„In der Region, mit der Region, für die Zukunft – unter dieser Leitidee steht unser Projekt“, erläutert Prof. Dr. Stefan Herzig, Präsident der TH Köln. „Das Erreichen der nächsten Wettbewerbsstufe ist ein ermutigendes Signal, dass unser Ansatz als richtungsweisend wahrgenommen wird. Es bestätigt zudem den positiven Eindruck, den wir in vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Hochschulen und anderen Wissenschaftsorganisationen sowie mit Politikerinnen und Politikern gewonnen haben.“

Viele europäische Regionen stehen vor räumlichen, systemischen und technologischen Veränderungen, so wie das Rheinische Revier. Der neue Campus – der ganz dem Zukunftsfeld ‚Raum und Infrastruktur‘ gewidmet sein wird – soll einen Beitrag dazu leisten, diese Veränderungen nicht nur zu bewältigen, sondern die damit verbundenen Potenziale zu heben und damit Zukunftssicherheit zu gewährleisten. „Wir möchten mit dem neuen Campus als Wissenszentrum einen Beitrag dazu leisten, das Rheinische Revier zu einer europäischen Modellregion zu machen. Die hier gewonnenen Erkenntnisse werden überall dort anwendbar sein, wo Transformationsprozesse die Gesellschaft herausfordern“, unterstreicht Herzig.

Konkret sieht das von der Stadt Erftstadt, dem Rhein-Erft-Kreis und der Region Köln/Bonn e. V. unterstützte Projekt der TH Köln vor, im Süden von Erftstadt-Liblar einen Campus für bis zu 2.000 Studierende zu errichten. In Lehre und Forschung sollen Wissen und Know-how mit direktem Bezug zu den Transformationsaufgaben im Rheinischen Revier generiert werden. Dazu sind je ein Bachelor- und ein Masterstudiengang zu „Raumentwicklung und Infrastruktursysteme“, „Infrastrukturmanagement“ und „Angewandte Geoinformatik“ geplant.

„Wir möchten, dass der Campus Rhein-Erft in vielerlei Hinsicht ein Vorzeigeprojekt für modernen Hochschulbau wird: bei der Verbindung von Nachhaltigkeit und Ökologie mit der Wirtschaftlichkeit, bei der technischen Ausstattung und bei den bereits in der Architektur angelegten Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen aus der Region“, sagt Gründungsdekan Prof. Dr. Lars Ribbe.

In Laboratorien und Kreativräumen sollen Unternehmen in gemeinsamen Projekten mit der Hochschule innovative Problemlösungen ausloten und erproben können. Ebenso wird die Unterstützung von Existenzgründungen, Spin-Offs, „open science“-Projekten und Weiterbildungsangeboten vorausgedacht. Der Campus Rhein-Erft soll ein offenes und lebendiges Umfeld schaffen und eine hohe Aufenthaltsqualität bieten, nicht nur für Studierende und Lehrende, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger.

Dezember 2020

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