Chinesische Delegation interessierte sich für Digitalisierung

Prof. Dr. Hermann Siebdraht (vordere Reihe, mitte) zusammen mit der Besuchergruppe aus Mittelchina (Bild: Manfred Stern/ TH Köln)

30 Besucher aus Fernost informierten sich am Campus Gummersbach zwei Tage lang über Themen aus Produktion, Robotik und Informatik

Die Besuchergruppe kam aus der Stadt Wuhan (Provinz Hubei) in Mittelchina, eine Industriestadt mit mehr als 8 Mio. Einwohnern. Die insgesamt 30köpfige Delegation bestand zu einem Drittel aus Mitarbeitern der dortigen Stadtverwaltung und –regierung, vor allem aus dem Bericht Wirtschaftsförderung. Die restlichen zwei Drittel der Besucher gehörten zu staatlichen und privaten Unternehmern verschiedener Branchen wie Computerhardware-Herstellung, Investmentfirmen, Carbon-Herstellung, Herstellung medizinischer Geräte und Fitnessgeräte oder der Maschinenbau- und Baustoffindustrie.

An den beiden Tagen in Gummersbach standen Themen wie "Industrie 4.0", "Anwendung von Digitalisierung in Fertigungsunternehmen" sowie "Produktentwicklung und IT" auf dem Programm und wurden von Prof. Dr. Hermann Siebdraht vermittelt. Prof. Siebdraht gehört zum Institut für Distance Learning & Further Education (IDF) am Campus Gummersbach und engagiert sich seit mehreren Jahren intensiv für den Austausch zwischen der TH Köln und chinesischen Hochschulen und Unternehmen.  Abschließend führten die Hochschulmitarbeiter Rolf Bruns und Axel Kuhn die Delegation noch durch die Labore der Maschinentechnik und der Elektrotechnik und Robotik.

Die Besuchergruppe hielt sich Anfang Februar insgesamt fünf Tage im Kölner Raum auf, sie besuchten dabei an zwei Tagen die TH Köln, unter anderem auch die Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften am Campus Südstadt.

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Prof. Dr. Hermann Siebdraht (vordere Reihe, mitte) zusammen mit der Besuchergruppe aus Mittelchina
Manfred Stern/ TH Köln

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