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CEIN: Verträge unter Dach und Fach

Die Tinte ist trocken, ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Entwicklung der Campuslandschaft in Erftstadt erreicht. Die Verantwortlichen der TH Köln, der RWE Power AG, des Stadtentwicklungsbetriebs Erftstadt (SEB) und der Stadt Erftstadt unterzeichneten die Dokumente zum Grundstückskauf.

Mit den Vertragsunterzeichnungen wurden auch im Bereich der Liegenschaften die Grundlagen für die Ansiedlung des Forschungs- und Transferzentrums CEIN (Center for Innovation with Nature) der TH Köln sowie die Realisierung eines Innovationsparks in Erftstadt geschaffen. Entsprechend zufrieden zeigten sich alle Beteiligten nach dem Vertragsabschluss. Bürgermeisterin Carolin Weitzel: „Ich danke allen für ihr Engagement im Vorfeld und bin sehr froh, dass die Grundstücksverhandlungen mit dem heutigen Tag erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Jetzt können die weiteren Planungs- und Umsetzungsmaßnahmen weitergehen.“

Die Beteiligten bei der Vertragsunterschrift. Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Laetitia Post (TH Köln), Prof. Dr. Gerd Sadowski, Carolin Weitzel, David Heymel (RWE Power), Gerd Schiffer und Erik Schöddert. Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Laetitia Post (TH Köln), Prof. Dr. Gerd Sadowski, Carolin Weitzel, David Heymel (RWE Power), Gerd Schiffer und Erik Schöddert unterzeichneten die Vertragswerke zum Grundstückskauf. (Bild: Stadt Erftstadt)

Dies ist vor allem für die TH Köln von großer Bedeutung. Deren Präsidentin Prof. Dr. Sylvia Heuchemer erklärte: „Für die TH Köln ist der Grundstückskauf ein entscheidender Baustein bei der Vorbereitung des Förderantrages. Deshalb sind wir sehr glücklich, einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu unserem großen Ziel CEIN erreicht zu haben.“ Der Projektverantwortliche auf Seiten der TH Köln, Prof. Dr. Gerd Sadowski, ergänzte: „Der Förderantrag muss bis zum Ende dieses Monats fertiggestellt und bei der Bezirksregierung Köln eingereicht werden. Die Vorbereitungen laufen mit hoher Intensität und in enger Abstimmung mit der Stadt Erftstadt. Wir befinden uns mit dem heutigen Grundstückskauf weiterhin im Zeitplan und werden den Förderantrag planmäßig zum 30. Juni 2026 einreichen.“

Durch das Forschungs- und Transferzentrum sollen – dank Strukturstärkungsmitteln und eines Fördervolumens von insgesamt rund 175 Millionen Euro, die seitens des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen bereitgestellt werden – in Erftstadt konkrete Beiträge zur Bewältigung des Struktur- und Klimawandels entwickelt werden. Das CEIN steht dabei im Zentrum dieses zukunftsweisenden Modellprojektes für Innovation und Nachhaltigkeit im Rheinischen Revier. Zur Realisierung dieser Pläne steht der TH Köln im Bereich der Campuslandschaft nun ein etwa 2.700 Quadratmeter großes Areal zur Verfügung. Mit Hilfe des CEIN sollen ab Dezember 2029 Themen wie Klimaresilienz, Vorsorge hinsichtlich Naturgefahren, nachhaltige Ressourcennutzung oder zukunftsfähige Infrastruktursysteme auf vielfältige und praxisnahe Art und Weise erforscht werden. Sowohl das Gebäude selbst als auch die Ausgestaltung der Außenflächen sollen dabei bereits Zeichen und neue Maßstäbe setzen.

Doch nicht nur die Verantwortlichen der TH Köln waren zufrieden, auch das Resümee des SEB-Vorstandes Gerd Schiffer fiel angesichts des erfolgten Grunderwerbs sehr positiv aus - denn: „Rund um das CEIN soll ein insgesamt etwa sechs Hektar großer Innovationspark für Start-ups sowie junge und innovative Technologieunternehmen entstehen. Mit diesem Projekt schaffen wir die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Stadt.“

„Türöffner“ zur Realisierung dieser Pläne war dabei die RWE Power AG, die durch ihre Bereitschaft zum Verkauf die erforderlichen Flächen zur Verfügung stellte: „Wir freuen uns, mit diesem Schritt den Strukturwandel und ein hochinteressantes Projekt in der Region aktiv unterstützen zu können. Wir wünschen allen Beteiligten gutes Gelingen“, resümierte der Bereichsleiter Immobilienmanagement und Projektentwicklung der RWE Power AG, Erik Schöddert.

Und so vereinte alle Verantwortlichen am Ende die Zuversicht, dass das Projekt der TH Köln bald bewilligt wird und alle Parteien mit der Vertragsunterzeichnung einen wichtigen Beitrag zur Realisierung des CEIN, der Campuslandschaft und der nachhaltigen Entwicklung des Rheinischen Reviers geleistet habe.

Juni 2026

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