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Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach

Biogas- Forschungsanlage in Serbien nach dem :metabolon-Modell

Auf der Sitzung in Kragujevac werden die Weichen zur künftigen Projektentwicklung gestellt. (Bild: FH Köln)

Fachhochschule Köln kooperiert mit der Universität Kragujevac

:metabolon, die Umwandlung einer ausgedehnten Mülldeponie in ein Lehr- und Forschungszentrum am Standort Lindlar der Fachhochschule Köln, stößt nicht nur in Deutschland auf großes Interesse, sondern auch im Ausland. Kürzlich lud das serbische Staatsministerium für Landwirtschaft und Umweltschutz Prof. Dr.-Ing. Michael Bongards vom Campus Gummersbach der Fachhochschule Köln als den wissenschaftlichen Leiter des :metabolon-Projektes ein, um eine wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Universität Kragujevac aufzubauen.

Aktueller Anlass ist das Konzept, in Zentralserbien eine Biogas-Forschungsanlage aufzubauen nach dem Modell der :metabolon-Technikumsanlage auf der Leppe-Deponie in Lindlar. Beteiligt ist die Porr AG,  ein österreichischer Konzern, der über ein serbisches Tochterunternehmen den Abfall von 600.000 Serben entsorgt. Die Porr AG plant, eine industrielle Biogasanlage für Schlachtabfälle zu errichten, der die Technikums-Biogasanlage als Forschungszentrum für die Universitäten Kragujevac, Belgrad und Novi Sad angeschlossen werden soll.

Prof. Bongards (hinten Mitte) und seine KooperationspartnerProf. Bongards (hinten Mitte) und seine Kooperationspartner (Bild: FH Köln)

Um diese wissenschaftliche und industrielle Kooperation auch offiziell zu besiegeln, traf sich Prof. Bongards Ende 2014 in mit dem Bürgermeister von Kragujevac, der Staatssekretärin des Ministeriums für Landwirtschaft und Umweltschutz, sowie mit Vertretern der ansässigen Universität, der Porr AG und des deutschen Unternehmens Alpha Biopower. Im Anschluss an die Sitzung unterzeichneten die Projektpartner in der Universität Kragujevac eine gemeinsame Absichtserklärung zur weiteren Zusammenarbeit. „Umwelttechnologien sind ein internationaler Wachstumsmarkt, der unserem Land große wissenschaftliche, technische und wirtschaftliche Chancen eröffnet“, freut sich Prof. Bongards über das auf den Weg gebrachte internationale Projekt.

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