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Bachelorarbeit zur Luftstrommessung ausgezeichnet

Verleihung des Eaton-Förderpreises am Campus Gummersbach der TH Köln

Für seine Bachelorarbeit zur Messung von Luftströmen ist Jan Lehmann aus Lindlar, Absolvent des Campus Gummersbach der TH Köln, mit dem Eaton-Förderpreis und einem Preisgeld von 1.250 Euro ausgezeichnet worden. Seine Ergebnisse könnten etwa für die Flugsicherung interessant sein, die Daten über die Luftströmungen im Flughafenbereich benötigt. Diese lassen sich per Laser in einem Lidar-System (Light Detection and Ranging) erfassen und messen. Ein solches Lidar-System hat Lehmann entscheidend verbessert, wie sein Betreuer Prof. Dr. Alfred Kurtz vom Institut für Physik herausstellte. Mit seinem Förderpreis zeichnet der internationale Elektronikkonzern Eaton jedes Jahr Bestleistungen in den Bereichen Elektronik und Automatisierungstechnik am Campus Gummersbach der TH Köln aus.

Jan Lehmann hat seine Bachelorarbeit „Entwicklung und Inbetriebnahme eines Elektronik-Moduls zur Regelung kurzer Laserpulse unterschiedlicher Wellenlängen an einem Faserlaserverstärker“ sehr selbständig geplant und mit großem Ideenreichtum umgesetzt, wie seine Betreuer Prof. Kurtz und Prof. Dr. Andreas Kampmann betonten. Unterstützt wurde Lehmann dabei von dem Promovenden Albert Töws, der zu dem gleichen Themenbereich am Institut für Physik der TH Köln seine Promotionsarbeit schreibt. Inzwischen hat Lehmann ein Masterstudium im Bereich „Embedded Systems“ an der Universität Freiburg begonnen.

Georg Reidt überreicht den Eaton Award 2016 an Jan LehmannGeorg Reidt (Leiter für Innovation und Technology der deutschen Eaton-Zentrale in Bonn) überreicht den Eaton Award 2016 an Jan Lehmann (Bild: Manfred Stern / TH Köln)

Der zweite Preis ging in diesem Jahr ebenfalls an einen Absolventen aus Lindlar. 1.000 Euro Preisgeld erhielt Sebastian Foss für seine Bachelorarbeit „Verschlüsselungsmethoden unter dem Aspekt des Energieverbrauchs. Gerade im „Internet of Things“, in dem Geräte teilweise ohne menschliches Eingreifen untereinander kommunizieren, ist die Verschlüsselung von Daten wichtig. Dieser Vorgang soll möglichst wenig Strom verbrauchen. Den dritten Platz und ein Preisgeld von 750 Euro sicherte sich Juhi Pandey mit ihrer Masterarbeit „Identification, Analysis and Visualization of Automata from Real Plant Data“. Die Inderin hat nach ihrem Bachelorstudium in Indien am Campus Gummersbach den englischsprachigen Masterstudiengang „Automation & IT“ absolviert. Ihre Arbeit behandelt die Regelung und Steuerung der Treibstoffversorgung von Schiffsmotoren.

Georg Reidt, Leiter für Innovation und Technology in der deutschen Eaton-Zentrale in Bonn, lobte bei der Preisübergabe die Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger und das hohe Niveau ihrer Entwicklungen. Mit dem Förderpreis möchte Eaton talentierte Nachwuchsforscherinnen und -forschern auszeichnen und die Zusammenarbeit mit der Hochschule weiter ausbauen. Das Energiemanagement-Unternehmen engagiert sich für den Campus zudem als Hörsaalsponsor und über Deutschlandstipendien.

3. Juni 2016

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