Architektur für Flüchtlinge: Ideen für neuen Wohnraum

mixed integration_teaser (Bild: Costa Belibasakis/TH Köln)

Studierende der Fakultät für Architektur haben im Rahmen des Projektes „mixed integration“ bei Prof. Rüdiger Karzel Wohnkonzepte für ein gutes Zusammenleben von Geflüchteten und der einheimischen Bevölkerung entwickelt. Die Ergebnisse sind noch bis zum 29. April 2016 in einer Ausstellung in der TH Köln, Fakultät für Architektur im Altbau der Campus Deutz zu bewundern.

Die Stadt Köln nutzt zurzeit Turnhallen, um Geflüchtete unterzubringen – eine dauerhafte Lösung kann das aber nicht sein. 29 Architekturstudierende haben daher unter Leitung von Prof. Rüdiger Karzel dreieinhalb Monate lang Ideen entwickelt, um günstigen Wohnraum für Geflüchtete und Einheimische zu schaffen.

Für ihre Projektentwürfe analysierten die Studierenden das Kölner Stadtgebiet und identifizierten potentielle Standorte. Das Lösungsspektrum reicht von der neuen Nutzung alter Industriehallen und der Reaktivierung von Güterbahnhöfen über das Schließen von Baulücken bis hin zu visionären Entwürfen wie der Überbauung ganzer Straßenzüge oder einer Mantelbebauung für den Fernsehturm Colonius.

Zur Ausstellungseröffnung - an der Studierende, Fakultätsangehörige und Vertreter der Presse zugegen waren - präsentierten die Studierenden ihre erarbeiteten Ergebnisse.

Die Ausstellung ist noch bis zum 29. April 2016 täglich während der Öffnungszeiten der Fakultät im 1.OG  zu besichtigen.

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