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Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften

Campus Südstadt
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Appell zur Unterstützung für Menschen in Afghanistan

Die Ereignisse der letzten Tage in Afghanistan führen weltweit zu Fassungslosigkeit, Sorge, Entsetzen. Die Bilder und Berichte der Katastrophe, derer sich unzählige Menschen aktuell in Afghanistan ausgesetzt sehen und die um ihr Leben fürchten, verweist darauf, wie notwendig internationale Solidarität mit den Menschen in Afghanistan ist.

Ein wesentlicher Aspekt hierbei ist die Forderung nach schnellstmöglicher Rettung der gefährdeten Menschen.

Der Paritätische Gesamtverband hat dazu am 17.8. eine Stellungnahme veröffentlicht, in der die schnelle und unbürokratische Rettung aller gefährdeten Menschen in Afghanistan gefordert wird. Weiterhin müssen schnelle humanitäre Aufnahmeprogramme geschaffen und die Anträge auf Familiennachzug sofort bearbeitet werden.

Fachgruppe Flucht, Migration, Rassismus- und Antisemitismuskritik der DGSA formuliert einen Offenen Brief an die Bundesregierung

Auch die Fachgruppe Flucht, Migration, Rassismus- und Antisemitismuskritik der DGSA hat einen Offenen Brief zur aktuellen Lage in Afghanistan formuliert. Adressiert an Bundeskanzlerin Merkel und Bundesaußenminister Maas ruft die Fachgruppe dazu auf, gefährdete Menschen in Afghanistan umgehend Schutz zu gewähren. "Ortskräfte, NGO-Mitarbeitende, viele Journalist*innen und Personen weiterer kritischer Berufsgruppen, besonders aber Frauen*, LSBTIQ* und Aktivist*innen sowie deren Angehörige müssen dringend und ohne bürokratische Hürden aus dem Land evakuiert werden. (...) Das Recht der Menschen, Afghanistan verlassen zu können, muss umgehend umgesetzt werden. Wir plädieren eindringlich an Ihr Rechts- und Verantwortungsbewusstsein und Ihre Solidarität und bitten Sie, allen gefährdeten Personen unbürokratisch und schnell Schutz und Perspektiven in Deutschland zu ermöglichen."

August 2021

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