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Michael Hecker

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Ein Wiedersehen mit der Hochschule nach 45 Jahren

Seit ihrem Abschluss vor 45 Jahren treffen sie sich jedes Jahr – immer am gleichen Tag und immer an derselben Stelle am Kölner Dom: Absolventen des Studiengangs Maschinenbau der „Staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen I und II“, einer Vorgängerinstitution der Fachhochschule Köln - Abschlussjahrgang 1970.

Zum 45ten Jubiläum ihres Studienabschlusses haben sie sich etwas Besonderes überlegt: ein Besuch ihrer alten Wirkungsstätte am heutigen Campus Südstadt. Wie sieht dort jetzt  aus? Gibt es das schwarze Brett noch immer? Und wie studiert sich Maschinenbau heutzutage?

Gruppenbild vor dem Gebäude im Ubierring 48Treffen sich seit 45 Jahren jedes Jahr: die Absolventen des Studiengangs Maschinenbau - Abschlussjahrgang 1970. (Bild: Harald Mettig)

Begrüßt werden die Gäste von Michael Hecker, Alumni-Beauftragter der Fachhochschule Köln. Michael Hecker berichtet von den ereignisreichen Entwicklungen der Hochschule in den letzten Jahrzehnten und zeigt den Absolventen das Gebäude am Ubierring 48, damals Sitz der „Staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen I und II“. Dabei werden bei den Gästen Erinnerungen wach: 

Männer betrachten gemeinsam historische Bilder in einem Aktenordner.Alumnibeauftragter Michael Hecker hat den Gästen Bilder aus dem historischen Archiv mitgebracht. (Bild: Harald Mettig)

„Hier war früher das schwarze Brett.  Als da angeschlagen war, dass ich zur mündlichen Prüfung bei einem bestimmten Professor muss, haben meine Studienkollegen mich alle bedauert, weil es bei dem noch nie jemand im ersten Anlauf geschafft hat.  Ich hab mich dann sofort in den Zug gesetzt und bin zu meinen Eltern gefahren und hab denen gesagt: ‚Ein Semester mehr!‘“

In die Mensa "bei den Damen drüben"

Insgesamt habe das Studium mehr einem Schulbetrieb geglichen: Es gab ein Klassenbuch und einen Stundenplan mit vier Stunden Unterricht an Samstagen. In der gesamten Ingenieurschule habe es nur drei Frauen gegeben. „Wir hatten sogar eine im Semester: die ‚Ingrid Sowieso‘.“ Eine Mensa gab es nicht –  nur einen Kiosk mit heißen Würstchen und belegten Brötchen. „Aber wir sind in die Mensa zu ‚den Damen‘ rübergegangen. Die Kunstschule nebenan hatte nämlich eine Mensa.“ ‚Die Kunstschule nebenan‘ im Ubierring 40, das waren die „Kölner Werkschulen“ – auch eine der Vorgängerinstitutionen der Fachhochschule Köln und heute Sitz der Köln International School of Design (KISD) und des Instituts für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft (CICS).

Wo und wie heute studiert wird

Ein Referent hält einer Gruppe Männer eine Präsentation.Prof. Dr.-Ing. Henning Hallmann erklärt, wie das Studium heute abläuft. (Bild: Harald Mettig)

Nach der Besichtigung ihres Studienortes geht es für die Besucher weiter zum Campus Deutz. Hier bekommen sie einen Eindruck davon, wo und wie heute an der Fachhochschule Köln Maschinenbau studiert und gelehrt wird. Prof. Dr. Henning Hallmann, vom Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik (IPK) zeigt die Labore und erklärt die heutigen Studieninhalte.

Große Unterschiede

Harald Mettig, der Organisator des diesjährigen Ehemaligentreffens erklärt: „Einen großen Unterschied sehe ich: Wir haben früher alle an unseren Autos oder Radios geschraubt. Es wurde auch von uns erwartet, dass wir den Dingen auf den Grund gingen. Das ist ein riesengroßer Unterschied zu heute – damit befassen die Studenten sich heute gar nicht. Die steigen im Prinzip eine Stufe höher ein. Insofern ist das Studium heute, denke ich, schon anspruchsvoller geworden.“

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