Über 90 neue Knochenmarksspender registriert

Bei einer erfolgreichen Aktion von Studierenden am Campus Gummersbach konnten über 90 neue Knochenmarksspender akquiriert werden.

Zum Ende des Sommersemesters hatten die Studierenden und alle anderen Mitglieder des Campus Gummersbach die Möglichkeit, sich direkt am Campus Gummersbach in der Deutschen Knochenmarksspender-Datenbank DKMS registrieren zu lassen. Über 90 neue potenzielle Spender konnten akquiriert werden und viele nutzten darüber hinaus die Möglichkeit, sich über die DKMS zu informieren.

Annika May (DKMS), Prof. Dr. Monika Engelen, Sophie Türling (beide TH Köln)
Erfolgreiche Registrieraktion am Campus Gummersbach. Annika May (DKMS), Prof. Dr. Monika Engelen, Sophie Türling (beide TH Köln) (Bild: Anna Subach/TH Köln)

Seit 1991 sammelt die gemeinnützige GmbH DKMS die Daten und Merkmale potenzieller Stammzellenspender. Man braucht möglichst viele mögliche Spender, weil die Übertragung von Stammzellen ganz individuell abgestimmt werden muss, damit der Körper eines Erkrankten die Zellen auch annimmt. Die DKMS-Datenbank enthält momentan fast 7,5 Millionen potenzielle Spender und es können täglich durchschnittlich 18 passende Spender an Menschen vermittelt werden, die eine Stammzellenspende benötigen.

Ein Studierenden-Team unter der Führung von Sophie Türling und Prof. Dr. Monika Engelen bracht die DKMS an den Campus Gummersbach und organisierte die erfolgreiche Registrieraktion im Juli 2017. Unterstützt von Fabien May von der DKMS lernten die studentischen Helfer, wie ein medizinisch korrekter Wangenabstrich genommen wird und welche Besonderheiten beim Ausfüllen der Medizin- und Kontaktdaten zu beachten sind.

Vier Stunden lang konnten sich Angehörige des Campus von den Helfern registrieren lassen. Die gesammelten Gewebeabstriche sind mit den Kontaktdaten und der medizinischen Vorgeschichte der potenziellen Spender verbunden und werden im Anschluss typisiert, man speichert also die wichtigen Merkmale für einen Abgleich mit Personen, die eine Knochenmarksspende benötigen. Nach der Typisierung können diese Daten möglicher Spender mit den Personendaten von Erkrankten abgeglichen werden. Ist ein passender Spender gefunden, reicht heute meist eine Blutspende aus, nur in wenigen Fällen muss noch Knochenmark entnommen werden.

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