4. Kaminabend der Fakultät für Fahrzeugsysteme und Produktion

Studierende im Gespräch mit Frank Blase (Bild: Heike Fischer/TH Köln)

Der 4. Kaminabend der Fakultät für Fahrzeugsysteme und Produktion fand am 12. November 2015 in den Räumen des Café FreiRaum im IWZ statt. Diesmal zu Gast, Frank Blase, geschäftsführender Gesellschafter der igus© GmbH, dem weltweit größten Entwickler und Hersteller von Kunststoff-Energiekettensystemen und Kunststoff-Gleitlagern.

Frank Blase im Gespräch mit Studentinnen und StudentenFrank Blase im Gespräch mit Studentinnen und Studenten (Bild: Heike Fischer/TH Köln)

Zu Beginn der Veranstaltung schilderte Frank Blase seinen beruflichen Werdegang, der ihn über ein Masterstudium in den USA sowie kurze Stationen in Großkonzernen letztendlich doch in die elterliche Firma führte, um aus einem 40-Mann-Betrieb ein weltweit operierendes Unternehmen mit über 2.700 Mitarbeitern zu formen. Die Anfänge waren nicht leicht, musste Frank Blase zugeben, „Ich habe in den ersten Jahren praktisch nichts verkauft“. Die Wende brachte die konsequente Ausrichtung auf den Kunden und der damit eng verbundene Ausbau des Serviceangebots. Unterstützt wird diese Philosophie durch eine gelebte Transparenz im Unternehmen mit Frank Blase als dem 1. Feuerwehrmann, wie er seine persönliche Rolle beschreibt. Beeindruckt waren die Studierenden in diesem Zusammenhang davon, dass bei der igus© GmbH in erster Linie von Menschen und nicht von Mitarbeitern die Rede ist.

Frank Blase bemerkte, dass es wenig hervorragende Produktionsingenieurinnen und -ingenieure auf der Welt gäbe. Er gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern daher den Rat mit auf den Weg, ihre Persönlichkeit zu entwickeln, den Mut zu haben, die Dinge anzupacken und ihre Leidenschaften herauszufinden. Ihn hat besonders sein Masterstudium in den USA geprägt, wo man ihn getreu dem Motto „the sky is the limit“ lehrte, zu träumen.

Claudia Kreuder bedankt sich bei Frank BlaseClaudia Kreuder bedankt sich bei Frank Blase (Bild: Heike Fischer/TH Köln)

Die kritische Anmerkung eines Studenten, wieso es Studierenden firmenseitig so schwer gemacht würde, sich durch ein Auslandspraktikum positiv hervorzuheben, machte Frank Blase betroffen, „da lerne ich jetzt wirklich dazu“. Er versicherte, dass zumindest sein Unternehmen sich bemühen würde, dass Angebot zu verbessern.

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