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TH Köln für Lehrexzellenz-Preis nominiert

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat die TH Köln für den 2017 erstmals ausgeschriebenen Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz nominiert.

Mit der Auszeichnung sollen jedes Jahr eine Universität und eine Fachhochschule geehrt werden, die sich in der Lehre beispielhaft aufgestellt haben und über eine institutionelle Lehrstrategie verfügen. Das Preisgeld in Höhe von jeweils 10.000 Euro soll für die Einladung eines „Visiting Scholar of Teaching and Learning in Higher Education“ verwendet werden.

Der Stifterverband will mit dem neuen Preis Hochschulen unterstützen, die über eine Lehrverfassung verfügen und Lehre auch als Experimentier- und Innovationsfeld begreifen. Denn die Qualität der Hochschullehre basiere nicht nur auf den individuellen Leistungen der Lehrenden, sondern liege in der Verantwortung der gesamten Institution, so der Stifterverband.

„Wir verfolgen seit Jahren eine klare Strategie hin zu einem institutionalisierten Gesamtkonzept von Guter Lehre.

Die einzelnen Bausteine sind nun so weit entwickelt, dass unsere Idee und unser Verständnis von Lehr- und Lernkultur sichtbar werden. Das bestätigt auch die Nominierung durch den Stifterverband für die deutsche Wissenschaft. Sie ist für uns Anlass, unser gesamtes Setting zu evaluieren, weiter zu verfeinern und eventuell zu ergänzen“, sagt Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Vizepräsidentin für Lehre und Studium der TH Köln.

„Guter Lehre ein Fundament und einen Rahmen zu geben, in dem sich Konzepte und Ideen entfalten können, ist kein einmaliger abgeschlossener Vorgang, sondern ein permanenter Prozess.

Dieser erfährt nicht zuletzt auch durch den Wettbewerb des Stifterverbands Relevanz in der Öffentlichkeit“, so Heuchemer weiter. Dadurch wiederum würden die Hochschulen sichtbar, die hier ein Benchmark für andere sein können.

Je drei Universitäten und Fachhochschulen werden jährlich für den Preis nominiert. Neben der TH Köln sind das in diesem Jahr die Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg sowie die SRH Hochschule Heidelberg. Unter den Universitäten wurden die RWTH Aachen, die Leuphana Universität Lüneburg und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ausgewählt. Die sechs nominierten Hochschulen legen jetzt schriftlich dar, wie und in welchen Handlungsfeldern ihre jeweilige Lehrverfassung im Hochschulalltag umgesetzt wird. Eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Hochschulpolitik sowie Studierenden wählt jeweils einen Preisträger aus den nominierten Universitäten und Fachhochschulen aus.

15. März 2017

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