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Siemens AG spendet Komponenten für Versuchsklimaanlage

Das Labor für Gebäudeautomation und Regelungstechnik im Institut für Technische Gebäudeausrüstung der Fachhochschule Köln erhält eine umfangreiche Spende der Siemens AG. Die Gebäudetechnik-Sparte des Unternehmens rüstet die Versuchsklimaanlage des Labors mit Sensoren, Aktoren und einer neuen Automatisierungsstation aus und installiert die Komponenten.

Wolfgang Lütkeniehoff, Leiter der Siemens-Businessunit Building Technologies und Prof. Dr. Jochen Müller, Leiter des Labors für Gebäudeautomation und Regelungstechnik mit Studierenden vor den von Siemens gespendeten KomponentenWolfgang Lütkeniehoff und Prof. Dr. Jochen Müller mit Studierenden vor den von Siemens gespendeten Komponenten (Bild: Costa Belibasakis/FH Köln)

„Unsere Studierenden lernen hier im Labor, wie man gebäudetechnische Anlagen automatisiert und ihren Betrieb optimiert. An der Versuchsklimaanlage können sie untersuchen, wie sie die Raumluft in Bezug auf Temperatur, Feuchtigkeit und Reinheit optimal einstellen und die Anlage im Betrieb effizient betreiben können. Durch die großzügige Spende von Siemens können wir die gesamte Automatisierungstechnik der Anlage technologisch auf den neuesten Stand bringen“, sagt Laborleiter Prof. Dr. Jochen Müller. Durch das Arbeiten an einer echten Anlage erhielten die Studierenden deutlich realistischere Erfahrungen als an einem Simulator. „Eine reale Anlage liefert reale Anlageninformationen, wie Fehlerzustände, Diagnoseinformationen oder Energieverbräuche. Diese sind wesentlich für die Optimierung von Abläufen im technischen Gebäudemanagement, etwa im Instandhaltungs- und Störungsmanagement oder im Energie Monitoring und Management“, so Müller.

„Mit der Testanlage vertiefen die Studierenden ihre Systemkenntnisse. Sie können so zum Beispiel für Planer, Installateure und Endkunden unter realistischen Bedingungen spezielle Aufgabenstellungen testen und so innovative und energieeffiziente Lösungen für die Praxis entwickeln“, ergänzt Siemens-Businessunit-Leiter Wolfgang Lütkeniehoff bei der Übergabe.

8. Mai 2015

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