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TH Köln, Campus Gummersbach

Schnelle Zusammenarbeit, Vertrauen in Medizin-Informatik und SAP für mobile Computer

Opitz-Innovationspreis für Absolventinnen und Absolventen des Campus Gummersbach der TH Köln

„Förderpreise, und besonders dieser Innovationspreis, sind für uns ein wichtiger Prüfstein für Relevanz. Die Rückmeldungen des Sponsors zeigen uns, dass unsere Themen aktuell und nah an der Praxis sind.“ So formulierte es Prof. Dr. Christian Averkamp, Dekan des Campus Gummersbach, bei seiner Begrüßung zur Verleihung des „Opitz Consulting Innovationspreis für Informatik“. Eine Absolventin und zwei Absolventen des Hochschulcampus durften sich Mitte Januar 2016 in einer Feierstunde über insgesamt 4500 Euro Preisgeld freuen. „Die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Studierenden ist für uns ein wichtiger Baustein unserer Unternehmensentwicklung“, erläuterte Geschäftsführer Bernhard Opitz die Motivation des Preisstifters. Der Preis für besonders innovative Arbeiten der Informatik hat schon Tradition: er wurde jetzt zum siebten Mal verliehen.

Erster Platz - David Bellingroth(v.l.): Prof. Kohls, David Bellingroth, Nannette Biedermann (Bild: Manfred Stern / TH Köln)

Über den ersten Platz und ansehnliche 2.000 Euro Preisgeld konnte sich David Bellingroth aus Gummersbach freuen. Der 26jährige Informatiker schrieb seine Masterarbeit zum Thema „Ad-Hoc-Kollaboration auf Basis von Peer-to-Peer-Browsertechnologien“. Seine Entwicklung erlaubt den Daten- und Dokumentenaustausch mit Webtechnologien innerhalb eines Firmennetzes, also innerhalb eines eigenen, geschützten Netzes mit einer Technik, bei der auch unterschiedliche Programme ohne große Vorbereitung zusammenarbeiten können. Aus dem Konzept entstand ein Prototyp, der sich auch im Praxistest bewährte. Die Arbeit betreuten Prof. Dr. Kristian Fischer und Prof. Dr. Christian Kohls.

Zweiter Platz - Raphaela Butz(v.l.): Prof. Karsch, Raphaela Butz, Nannette Biedermann (Bild: Manfred Stern / TH Köln)

Auf den zweiten Platz kam Raphaela Butz, sie erhielt ein Preisgeld von 1.500 Euro. Die Master-Absolventin befasste sich in ihrer Abschlussarbeit mit der Frage, wie eine solide Vertrauensbasis in medizinischen Anwendungen geschaffen werden kann, damit große Datenmengen in der Praxis besser zusammengeführt und ausgewertet werden können. Solche Datenvielfalt entsteht z. B. bei der Zusammenführung von Untersuchungsergebnissen oder bildgebenden Verfahren. Prof. Dr. Kristian Fischer und Prof. Dr. Stefan Karsch haben die Arbeit betreut. Die 27jährige Informatikerin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der TH Köln, sie möchte sich in ihrem Themenfeld weiterqualifizieren und strebt eine Promotion  an einer niederländischen Hochschule an.

Dritter. Platz - Igor Altach(v.l.): Prof. Victor, Igor Altach, Nannette Biedermann (Bild: Manfred Stern / TH Köln)

Als Drittplatzierter erhielt Igor Altach ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro für seine Bachelorarbeit zum Thema „Mobiler Zugriff auf SAP Systeme mit SAP Fiori“. Er stellt in dieser Arbeit dar, wie sich mit SAP Fiori attraktive, moderne Benutzeroberflächen bereitstellen lassen, um Unternehmensdaten übersichtlich darzustellen und Prozesse komfortabel abzubilden. Betreut wurde diese Arbeit von Prof. Dr. Frank Victor und Prof. Dr. Holger Günther. Der 26jährige ist Absolvent des Verbundstudiengangs Wirtschaftsinformatik, eines speziellen Angebots für Berufstätige, Altach schrieb seine Arbeit neben seiner Beschäftigung als SAP-Berater.

Opitz Consulting beschäftigt bundesweit mehrere hundert Mitarbeiter in acht Niederlassungen, darunter zahlreiche Absolventinnen und Absolventen des Campus Gummersbach. „Der Förderpreis ist eine ausgezeichnete Gelegenheit für das Unternehmen, unsere Absolventen kennenzulernen“, ist sich Dekan Prof. Dr. Christian Averkamp sicher. Opitz-Mitarbeiterin Nannette Biedermann, die die Laudatio vortrug, verwies auf das hohe Niveau der prämierten Studien: „Die eingereichten Arbeiten zeigen, wie viel Innovationskraft in dieser Hochschule steckt.“ Und: „Die Arbeiten wurden von Visionären geschrieben, vielleicht hören wir in den nächsten Jahren in der Presse oder in unserer täglichen Arbeit noch einmal von den Ideen der Preisträger.“

Gruppenfoto der Opitz-Preisträger(v.l.) : Prof. Karsch, Prof. Kohls, Prof. Averkamp, Prof. Victor, Preisträger, Bernhard Opitz und Nannette Biedermann (Bild: Manfred Stern / TH Köln)

15. Januar 2016

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