Neuberufen 2018: Prof. Jan Hofer

Prof. Jan Hofer (Bild: Thilo Schmülgen/TH Köln)

Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften Lehr-/Forschungsgebiet: AV-Journalismus im Web

Studium Medienwissenschaften, Betriebswirtschaftslehre und Soziologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und an der Universität Alfonso X El Sabio Madrid, Spanien
Berufliche Stationen (u. a.)
- Filmemacher, WDR
- Redakteur, Autor, Videojournalist, ZDF (Landesstudio NRW)
- Lehraufträge u.a. an der Hochschule Macromedia, Köln, und an der Westfälischen Hochschule, Gelsenkirchen

Als Kind wollte ich unbedingt Müllmann werden. Die Faszination für diesen Beruf hat schnell nachgelassen. Aufräumen und Sachen wegschmeißen kann ich aber immer noch sehr gut.

Wenn ich heute Student wäre, würde ich mir, egal wie stressig und durchgetaktet mein Studium ist, trotzdem genug Zeit nehmen, um rauszufinden, was mir wichtig ist und wo meine persönlichen Stärken liegen.

AV-Journalismus erklärt in 140 Zeichen: Die Technik wird preiswerter, die Mitbewerber zahlreicher, die Erzählformen vielfältiger, der Erfolg messbarer. Nur gute Geschichten bleiben nach wie vor: unverzichtbar.

Objektivität und Journalismus ist für manche eine Illusion. Für alle sollte jedoch eine unverzerrte Darstellung der Wirklichkeit das Ziel sein.

Vom Digitalisierungsbestreben der neuen Regierung erhoffe ich neben dem reinen Infrastrukturausbau vor allem eine Förderung derjenigen, die zukünftig tatsächlich Digitalisierung umsetzen: unserer Studierenden!

Ich möchte einen Schwerpunkt setzen bei Creative Producing. Je größer der Ideenfundus ist, den sich Studierende aneignen, desto erfolgreicher können sie später im Beruf werden.

Ich würde gerne herausfinden, wie Journalisten mit Misstrauen und dem Verlust von Meinungsführerschaft umgehen – und welche Strategien der Publikumsinklusion sie sich non-linear erschließen können.

Die Mensa macht satt, und das macht sie gut.

Das letzte gute Buch, das ich gelesen habe, ist "Stille" von Erling Kagge. Ein vernachlässigtes Urbedürfnis, das wir alle haben. Heute mehr denn je.

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