Neuberufen 2018: Prof. Dr. Nina Erdmann

Nina Erdmann (Bild: Thilo Schmülgen/TH Köln)

Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften Lehr-/Forschungsgebiet: Wissenschaft der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Handlungskonzepte / Personenbezogene Methoden


Studium Soziale Arbeit an der Universität Bamberg, Supervision, Coaching und Organisationsberatung an der Universität Kassel
Promotion "Lehrjahre. Biographische Auseinandersetzungen mit Minderheitszugehörigkeiten und schwierigen Lebenssituationen im Kontext dualer Ausbildung" an der Universität Bamberg

Berufliche Stationen (u. a.)

  • Pädagogische Fachkraft in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe in Berlin
  • Teamleitung und pädagogischer Fachdienst in der stationären Kinder- und Jugendhilfe in Bamberg
  • Promotionsstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Dortmund
  • Freiberufliche Supervisorin in unterschiedlichen Feldern Sozialer Arbeit

Als Jugendliche wollte ich gerne umziehen, insbesondere vom Dorf in eine große Stadt. Das habe ich als Erwachsene dann mehrfach getan.

Wenn ich jetzt noch einmal studieren würde, würde ich ich Möglichkeiten des Studium Generale breiter nutzen.

Die Generation Z: Mit den schlagwortartigen Zuschreibungen zu den Generationen Y und Z bzw. R kann ich als qualitativ-rekonstruktiv Forschende wenig anfangen. Dennoch kann "Generation", zum Beispiel im Sinne Karl Mannheims, eine ertragreiche sozialwissenschaftliche Theorieperspektive sein.

Benachteiligte Jugendliche sind Jugendliche, die aufgrund mehrheitsgesellschaftlicher Verhältnisse als solche gedeutet werden. Diese Deutungen sind nicht unabhängig von gesellschaftlichen Verhältnissen im Ganzen, dem Bildungssystem und Akteuren in Hilfekontexten zu sehen. Über Selbstbeschreibungen der Jugendlichen ist mit der Rede von "benachteiligten Jugendlichen" noch nichts gesagt. Gerade die Selbstbeschreibungen sind jedoch entscheidend für die Frage, wie Jugendliche Handlungsmächtigkeit entwickeln können.

Ich möchte einen Schwerpunkt setzen bei der methodischen Entwicklung und Erforschung reflexiven Handelns von Fachkräften in der Sozialen Arbeit.

Ich würde gerne herausfinden wie ich einen Granatapfel entkerne ohne mich und meine Umgebung hinterher säubern zu müssen.

Kein Campus ohne Tee.

Das letzte gute Buch, das ich gelesen habe, war "Athen, Paradiesstraße" von Sofka Zinovieff. Der Roman zeichnet die politische Entwicklung Griechenlands seit dem zweiten Weltkrieg durch eine Mehrgenerationenperspektive in einer Athener Familie nach. …
 

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