Nachgefragt bei Prof. Dr. Matthias Zapp

Prof. Dr. Matthias Zapp (Bild: privat)

Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften, Lehr-/Forschungsgebiet: Wirtschaftsinformatik


Studium Wirtschaftsinformatik an der Universität zu Köln

Promotion „Semantische Wiki-Systeme in der wandlungsfähigen Produktion“ an der Universität Stuttgart

Berufliche Stationen (u. a.)

  • Senior Process Consultant/Projektleiter bei der Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, Stuttgart
  • Consultant bei der Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf

Als Kind wollte ich Bäcker werden. Die unerreichbar erscheinenden Arbeitsplatten in der elterlichen Backstube haben mich früh gelehrt, dass man zur Erreichung seiner Ziele im Leben nur Geduld und/oder eine gute Gelegenheit benötigt.

Wenn ich jetzt noch einmal studieren würde, würde ich wieder ein interdisziplinäres Studienfach wählen. Mir macht es Spaß, Vermittler zwischen zwei Bereichen zu sein – wie der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik.

Mein fachliches Steckenpferd ist die Analyse und Bewertung neuer und spannender (digitaler) Technologien und der Versuch, diese – mit betriebswirtschaftlichem Nutzen – in Unternehmen anzuwenden.

Zurück an die Hochschule bin ich, weil es mir Freude macht, meine Erfahrungen an Studierende weiterzugeben. Wo und wie sonst als an einer Hochschule kann man Zukunft so einfach mitgestalten?

Ich möchte einen Schwerpunkt darauf setzen, Studierende auf ein – insbesondere im Bereich der Wirtschaftsinformatik – sich schneller änderndes und hoffentlich immer spannendes Berufsleben vorzubereiten.

Ich würde gerne herausfinden, warum drei- bis fünfjährige Kinder das gleiche Buch 20 Mal hintereinander vorgelesen bekommen wollen.

Kein Campus ohne studentisches Leben.

Das letzte gute Buch, das ich gelesen habe, ist "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" (siehe oben).

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