Nachgefragt bei Prof. Dr. Daniela Hess

Porträt Daniela Hess (Bild: privat)

Fakultät für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Professur für Betriebliche Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung


Studium Betriebswirtschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der University of California Davis, USA

Promotion „Steueroptimale Gestaltung grenzüberschreitender M&A-Transaktionen – Akquisitionen zwischen Deutschland und den USA“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Berufliche Stationen (u. a.)

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • Mehrere Stipendien, darunter bei der Konrad-Henkel-Stiftung
  • Förderpreis „Internationales Steuerrecht“ der Bundesberaterkammer 2016
  • Bestellte Steuerberaterin
  • Steuerberaterin bei Flick Gocke Schaumburg, Bonn

Als Kind konnte ich die Telefonnummern meiner Freunde alle auswendig.

Das Beste an meinem Studium sind die Personen, die mich im Studium begleitet haben und mit denen zum Teil bis heute tiefe Freundschaften bestehen.

Steuern sind interessant, weil es ein Fachgebiet ist, welches sich durch stetige Änderungen und Komplexität auszeichnet. Selbst wenn man glaubt, alles zu wissen, wird man schnell eines Besseren belehrt. Langeweile? Gibt es nicht.

Mein fachliches Steckenpferd ist das internationale Steuerrecht in all seinen Facetten. Insbesondere grenzüberschreitende Umstrukturierungen bei Konzernen als auch bei familiengeführten Unternehmen sind Themen, die einen immer wieder herausfordern und mir Freude bereiten.

Ich möchte in der Lehre einen Schwerpunkt setzen im Internationalen Steuerrecht, welches aufgrund seiner Komplexität ein breites Spektrum an interessanten Themen bietet. Ich freue mich sehr, dass ich im Rahmen der Professur mein Wissen aus meiner wissenschaftlichen und insbesondere praktischen Erfahrung aus diesem Tätigkeitsfeld an die Studierenden weitergeben kann.

Ich würde gerne herausfinden, ob ich es schaffe, die Studierenden genauso in den Bann des Steuerrechts zu ziehen, wie es mein Professor damals in meinem Studium mit mir geschafft hat.

Der beste Ort für kreative Ideen ist meistens dort, wo man ihn nicht erwartet und gerade mit seinen Gedanken ganz woanders ist.

Das letzte gute Buch, das ich gelesen habe, war ein Krimi von Sebastian Fitzek: Das Geschenk. Die Bücher dieses Autors lese ich besonders gerne.

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