Mitherausgabe: "Das Ästhetische im Zeichen künstlicher Verstehenssimulation"
Wenn künstliche Intelligenz als Werkzeug künstlerischer Produktion auftritt, stellt sich die Frage nach der Rolle des Subjekts neu: Wer oder was ist noch "Urheber" eines Kunstwerks, wenn Maschinen scheinbar subjektlos gestalten, erzeugen, komponieren? Dieser Frage geht der interdisziplinäre Band mit Beiträgen aus Philosophie, Kulturtheorie und Pädagogik im Kontext ästhetischer Bildung nach.
Cover "Das Ästhetische im Zeichen künstlicher Verstehenssimulation"
(Bild: Logos Verlag)
In dem interdisziplinären Band werden aus philosophischer, kulturtheoretischer und pädagogischer Perspektive die Möglichkeiten und Spannungsfelder KI-generierter Kunstwerke im Kontext ästhetischer Bildung ausgelotet. Im Zentrum stehen Fragen nach dem Sinn solcher Werke, nach der Bedeutung menschlicher Erfahrung und nach der Rolle des Verstehens, das Kunst immer begleitet.
Gerade für die ästhetische Bildung ist entscheidend, wie sich ein verstehendes Verhältnis zu Artefakten herstellen lässt, die nicht aus menschlicher Intentionalität hervorgegangen sind. Die Bezugnahme auf den Verstehensbegriff bildet dabei die Klammer, unter der die unterschiedlichen theoretischen Perspektiven dieses Buches zusammentreffen.
Mit Beiträgen von Johanna Borchert, Benjamin Hecht, Oliver Krämer, Sybille Krämer, Franz Kaspar Krönig, Harry Lehmann, Nora Leinen-Peters, Constanze Rora, Alexander Schneider, Jan Söffner, Kai Wortmann
Borchert, Johanna/Krönig, Franz Kaspar/Leinen-Peters, Nora/Rora, Constanze (Hrsg.): Das Ästhetische im Zeichen künstlicher Verstehenssimulation. Logos, 198 Seiten Link zur Verlagsseite
Juni 2026