Kölner Gemäldespanner KGS geht in Serie

Auf der EXPONATEC COLOGNE 2017 wurde erstmals der an der TH Köln entwickelte Kölner Gemäldespanner KGS vorgestellt, welcher nun in Zusammenarbeit mit Deffner & Johann und TEMART auf den Markt gebracht wurde.

Der Kölner Gemäldespanner KGS erlaubt das „hammerlose“ Nachspannen von textilen Bildträgern und den hochwertigen Ersatz der bislang übliche Keile. Entwickelt hat das Schraubelement aus Edelstahl Prof. Hans Portsteffen vom Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft (CICS) der TH Köln nach einer Idee von Dietmar Wohl (Kunsttechnologie und Konservierung 2/2004).

Einsetzbar sind die Elemente auch in verdübelten/ fixierten Eckverbindungen von Spannrahmen. Gelingt es, die verdübelte Eckverbindung zu öffnen, so erlauben die Schraubelemente, die Eckverbindung nachträglich beweglich zu machen - die Rahmenschenkel lassen sich individuell ausspannen. Ein kleiner Eingriff ermöglicht es also, die ursprüngliche Aufspannung zu erhalten und die notwendige Gewebespannung aufzubauen. Die Schraubelemente lassen sich gefahrlos für den textilen Träger von der Rückseite einschrauben und bequem mit einem Inbus-Schlüssel bedienen. An den Beschlägen ist zusätzlich eine zentrale Gewindeöffnung angeordnet, die der Befestigung von Rückseitenschutzplatten und/ oder Hängesystemen und zur Arretierung in Transportrahmen dienen kann.

Mit den solide in Edelstahl gefertigten Elementen können auch Arbeitsspannrahmen aus einfachen Kanthölzern gebaut werden, die als eine günstige Alternative zu den auf dem Markt befindlichen Systemspannrahmen formatflexibel einsetzbar sind.

27. November 2017

M
M