EiN* Ort für inklusives Wissen

Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
Campus Südstadt
Ubierring 48
50678 Köln

EiN* Rückblick: Forum Inklusive Bildung

Hier sind ein paar Eindrücke aus dem Forum Inklusive Bildung im Wintersemester 25/26, das wir gemeinsam mit Andrea Platte gestaltet haben. In dem Seminar haben wir diesmal ein neues Konzept ausprobiert, denn Bildungsfachkräfte und Studierende haben gemeinsam an Fokusthemen gearbeitet und studiert. In der dazugehörigen Vorlesung durften wir viele Gastdozierende begrüßen.

Abschlusstagung Forum Inklusive Bildung. Abschlusstagung Forum Inklusive Bildung. (Bild: Lilly König.)

Aus den unterschiedlichen Projektarbeiten haben wir gemeinsam eine Abschlusstagung und Ausstellung konzipiert, sodass alle Gruppen ihre Ergebnisse darstellen konnten.

Auch interessierte Gäste aus der Fakultät und außerhalb waren herzlich eingeladen, sich die Ergebnisse der Projektarbeiten anzuschauen und über verschiedene Themen rund um Inklusion ins Gespräch zu kommen.

Auftakt der Veranstaltung war eine kurze Lesung von Son Lewandowski in Kooperation mit unserer geschätzten Kollegin und Schriftstellerin Simone Scharbert. Son Lewandowski las ihren Text „In diesem Wasser liegt Beton“, den sie für das Kölner Projekt „Über Brücken – Bridging“ verfasst hat.

Danach wurde die Ausstellung eröffnet und man konnte sich die einzelnen Plakate und Projektarbeiten anschauen, etwas essen und trinken und in einen Austausch kommen.

Im Nachhinein haben wir das Forum für Inklusive Bildung anhand einiger Fragen reflektiert, wovon wir ein paar ausgewählte Fragen und Antworten ausgesucht haben.

Was hast du Neues gelernt?

Jenny Cöllen sagt: Ich habe gelernt, dass die Sprache und Literatur schon früh anfängt wie man im Kindergarten und dann verschiedene Sachen mit Sprache und Literatur lernt dann für sein ganzes Leben. Das habe ich gelernt.

Beschreibe, wie du mit deiner Gruppe zusammengearbeitet hast?

Fabian Hesterberg reflektiert: In der Gruppe haben wir uns fast jede Woche während der Seminarzeit getroffen und zusammengearbeitet. Wir hatten auch eine WhatsApp-Gruppe, in der wir uns regelmäßig auch außerhalb des Seminars ausgetauscht haben. Wir haben jeweils in den Präsenztreffen die Aufgaben aufgeteilt, wo sich jeder dann sein Unterthema aussuchen konnte. Die noch offenen Themen haben wir dann immer in die WhatsApp-Gruppe geschickt, damit die Studierenden, die nicht da waren, sich dort auch ein Thema aussuchen konnten.

Die Zusammenarbeit in meinem Team hat gut funktioniert. Wir sind uns alle auf Augenhöhe begegnet, was die Arbeitsatmosphäre nochmal angenehmer gemacht hat. Es war eine sehr angenehme Zeit mit den Studierenden.

Wie hast du die Zusammenarbeit gefunden?

Jenny Cöllen: Ich fand die Zusammenarbeit im Seminar sehr gut. Weil wir es gut in der Gruppe aufgeteilt haben. Dass wir erst alleine in den Kleingruppen die Sachen erarbeiten haben. Danach sind wir wieder als Großgruppe zusammengekommen. Dann haben wir alles gut zusammen gebaut das es eine gute Projektarbeit für die Abschlussausstellung geworden ist.

Was war deine Lieblingssitzung?

Fabian Hesterberg sagt: Die Sitzung mit Mirijiam Günther hat mir am besten gefallen und mich beeindruckt, weil sie häufiger darüber gesprochen hatte, dass sie selbst in einem Kinderheim aufgewachsen ist und ihre Kindheit sehr schwierig war und, weil sie sich dann dafür entschieden hatte Seminare z.B. im Gefängnis zu geben.

Jenny Cöllen sagt: Meine Lieblingssitzung war die Lesewerkstatt mit Yasemin Aslanhan und Lilly König. Weil wir verschiedene Literatur kennen gelernt haben das hat mir gut gefallen.

Die Bücher der Kinderliteratur haben mir am besten gefallen. Weil die Geschichten so spanend waren mit den Bildern und den Geschichten. Man konnte gut in die Fantasy-Welten der Bücher eintauchen.

Welche Gäste hast du am spannendsten gefunden?

Fabian Hesterberg reflektiert: Ich fand das BluE-Hochschulprogramm in Österreich sehr spannend, weil es Menschen mit Beeinträchtigung die Möglichkeit gibt, an einer Hochschule zu studieren.

Wie beschreibst du jetzt, wie du Inklusion verstehst?

Jenny Cöllen sagt: Ich verstehe jetzt Inklusion so, dass Inklusion Vielfalt ist egal was man hat und das Inklusion jedes Mal Wandel bedeutet und nie auf hört sich zu verändern.

Fabian Hesterberg erklärt: Für mich persönlich beschreibe ich seit diesem Wintersemester Inklusion insofern, dass sie noch vielfältiger ist als ich früher in meiner „Bubble“ kennengelernt hatte. Mir wurde nochmal bewusst, wie wichtig es ist, dass Alle zum Thema Inklusion dazugehören und jede*r Inklusion auf seine eigene Art und Weise voranbringt.

Ein Text von Jenny Cöllen, Fabian Hesterberg und Kosima Kosak

Januar 2026

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