Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften

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Prof. Dr. Eva Bockenheimer

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Sozialpolitik und Sozialmanagement (ISSM)

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Klassengesellschaft akut: Warum Lohnarbeit spaltet - und wie es anders geht

Gespräch, 21. April 2026

Die Verwerfungen der Klassengesellschaft und was dagegen zu tun ist. Prof. Dr. Nicole Mayer-Ahuja im Gespräch mit Dr. Witich Roßmann (DGB Vorsitzender Köln)

Auf einen Blick

Klassengesellschaft akut: Warum Lohnarbeit spaltet - und wie es anders geht

Gespräch

Wann?

  • 21. April 2026
  • 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr
  • in meinen Kalender übertragen

Wo?

Technische Hochschule Köln
Hörsaal 201
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ReferentIn

Prof. Dr. Nicole Mayer-Ahuja im Gespräch mit Dr. Witich Roßmann, DGB Vorsitzender Köln
Moderation: Prof. Dr. Eva Bockenheimer

Anmeldung

Nicht erforderlich

Veranstalter

Eine Veranstaltung der RLS NRW, des DGB Köln, der Technischen Hochschule Köln, der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der TH Köln, des Asta der Universität zu Köln und des Asta der TH Köln.


Nicht nur zwischen Arm und Reich, zwischen Lohnarbeit und Kapital vertiefen sich die Gräben. Auch die Arbeits- und Lebensbedingungen zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen entwickeln sich auseinander: Stammbeschäftigte arbeiten mit Leiharbeitenden gut zusammen, aber werden von den Unternehmen bei Entgelten und Arbeitsverhältnissen gespalten: Qualifizierte Expert*innen verdienen gut, Arbeiter*innen in Lieferdiensten hangeln sich in prekären Beschäftigungsverhältnissen durch. Alles eine Arbeiterklasse? Nur für das Kapital ist diese Spaltung gut. Für alle Lohnabhängigen stellt sich nur eine Frage: Wie kann solidarische Gegenmacht entwickelt werden?

In ihrem Buch „Klassengesellschaft akut- warum Lohnarbeit spaltet und wie es anders gehen kann“ fragt Nicole Mayer-Ahuja nach den Erfahrungen, die die verschiedenen Beschäftigtengruppen verbinden und die Grundlage für Solidarität bilden können.  Der Kölner DGB-Vorsitzende Witich Roßmann versucht, mit und in den Gewerkschaften solidarisches Handeln zu entwickeln – von den Ford-Arbeiter*innen bis zu den Fahrer*innen der Lieferdienste, und befragt die Befunde der Arbeitssoziologin.

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