Kommunikation und Feedbackkultur - Treffen der AG Inklusion am 07. Mai 2026
Wie wird innerhalb unserer Fakultät kommuniziert? Welche Wege funktionieren gut, welche weniger? Und wie steht es um unsere Feedbackkultur? Darüber haben wir uns beim letzten Treffen der AG Inklusion ausgetauscht. Wir haben gemeinsam überlegt, wie die Kommunikation und die Feedbackkultur an der Fakultät aussieht und welche Entwicklungen angestoßen werden können.
AG Inklusion vom 07. Mai 2026 zum Thema Kommunikation und Feedbackkultur
(Bild: Kosima Kosak)
Seit Anfang des Jahres beschäftigt sich die AG Inklusion mit dem Thema Feedbackkultur. Aber warum eigentlich? Und was haben wir bisher dazu gemacht?
Hintergrund der Idee
Uns ist aufgefallen: Feedback gibt es überall. In kleinen Begegnungen zwischen Kolleg*innen, in Seminaren, bei Prüfungsleistungen und in alltäglichen Situationen.
Aber wie laufen diese Feedback-Situationen ab? Ist Feedback an der F01 ein bewusst gestalteter Prozess oder passiert es nebenbei?
Wir waren neugierig: Wie läuft eigentlich Feedback an unserer Fakultät? Wie bekommen die Menschen Feedback? Und wie wird es angenommen?
Wir wollten Antworten auf diese Fragen finden - und so war das neue Thema für die AG Inklusion geboren.
Was haben wir gemacht?
Wir haben einen Fragebogen auf ILU erstellt. In dem Fragebogen ging es um zwei wichtige Themen: „Feedback bekommen“ und „Feedback geben“.
Wir wollten wissen:
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Wie ist der aktuelle Stand bei Feedback?
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Welche Methoden werden benutzt?
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Welche Wünsche gibt es?
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Was sind die Herausforderungen?
Außerdem haben wir eine Werkstatt:Pause zum Thema Feedback gemacht. Dort konnten alle mitreden und ihre Meinungen sagen.
Einblicke in den Fragebogen
Einige Menschen haben unseren Fragebogen ausgefüllt. Die meisten davon waren Studierende.
Wir haben vieles aus den Ergebnissen gelernt:
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Es gibt keine festen, regelmäßigen Zeiten für Feedback. Aber: Menschen wünschen sich mehr Zeit für Feedback-Gespräche. Sie wünschen sich Feedback in regelmäßigen Abständen.
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Meistens wird Feedback persönlich im Einzelgespräch, in Seminargruppen oder asynchron per E-Mail gegeben. Die meisten Menschen fühlen sich am wohlsten, Feedback im Einzelgespräch zu bekommen.
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Die meisten Menschen wünschen sich konkrete Verbesserungsvorschläge als Teil des Feedback-Gesprächs.
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Die Sprache in einem Feedback-Gespräch sollte klar, sachlich und verständlich sein. Beispiele aus dem Studium oder der Arbeit sind hilfreich.
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Viele Menschen wünschen sich Zeit und Ruhe bei einem Feedback-Gespräch.
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Viele Menschen sind unsicher, ob ihr Feedback erwünscht ist. Oft halten sie es aus Sorge zurück, dass es falsch verstanden werden könnte - oder, dass sie dadurch Nachteile erfahren.
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Viele Menschen wünschen sich mehr Angebote zum Thema "Feedback geben".
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Insgesamt wünschen sich viele Menschen mehr Feedback.
Unser Arbeitstreffen am 07. Mai 2026
Bei unserem Treffen haben Florian Lintz und Kosima Kosak die ersten Ergebnisse des Fragebogens geteilt. Anschließend sind wir in eine rege Diskussion über unsere Feedbackkultur gekommen.
Wir haben wertvolle Impulse für ein weiteres Vorgehen bekomen. In der nächsten Zeit werden wir die Ideen ordnen und sortieren. Wir überlegen: Was davon ist umsetzbar? Wie machen wir jetzt weiter?
Wir haben gemerkt: Das Thema Kommunikation und Feedbackkultur ist wichtig. Deswegen möchten wir es das restliche Jahr in der AG Inklusion platzieren.
Vielen Dank an alle, die auch dieses Mal wieder dabei waren!
Ein Text von Kosima Kosak
Mai 2025