Gemeinsam schreiben für die Reallaborkonferenz
Der Jahresanfang stand für Co-Site ganz im Fokus der kommenden Reallaborkonferenz. Am 18. und 19. Februar 2026 traf sich das Team für eine Klausurtagung in den Räumlichkeiten des Alanus Werkhauses in Alfter. Ziel der zweitägigen Veranstaltung war es, gemeinsam Abstracts für die Reallaborkonferenz 2026 zu schreiben und sich über die Ausrichtung der Konferenz auszutauschen.
In kleinen Gruppen konnten sich die Teilnehmenden ganz ihren Abstracts widmen.
(Bild: TH Köln)
Bereits im Vorfeld hatten die Teammitglieder Ideen für Konferenzbeiträge gesammelt – entweder allein oder in kleineren Gruppen. In kurzen Pitches stellten sie sich gegenseitig diese Ideen vor und wählten im Nachgang aus, welche im Rahmen einer Schreibwerkstatt vertieft werden sollten. In meist interdisziplinären Kleingruppen entstanden so erste Entwürfe für Abstracts, vielfach mit der Methode des Free Writing: Dabei schreiben alle Beteiligten für zehn Minuten alles auf, was ihnen zum Thema einfällt, anschließend werden die Texte zusammengeführt und überarbeitet. Nach mehreren solchen Zyklen wurde die Schreibphase durch ein Peer Review ergänzt, in dem die Teilnehmenden gegenseitig Feedback gaben.
Von der Idee zum Abstract
Am zweiten Tag versammelte das Team sich erneut, um die ausgearbeiteten Abstracts und weitere Ideen zu sichten und zu bewerten. Dabei entschieden die Teilnehmenden, welche Abstracts eingereicht werden sollte, welche Ideen weitere Ausarbeitung erfahren sollten und welche Punkte sich möglicherweise zusammenfassen ließen. So entstand eine vielseitige Sammlung an Beiträgen, die verschiedene Themenstränge der Konferenz umfasst. Die Autor*innen arbeiten die Beiträge im Nachgang weiter aus und reichen sie zur Begutachtung ein. Alle Beiträge, die bei der Konferenz eingereicht werden, unterlaufen einem Blind Peer Review, unabhängige Expert*innen prüfen also die Relevanz.
Das Team von Co-Site war zufrieden mit den Ergebnissen der Klausurtagung.
(Bild: Chris Hetkämper | TH Köln)
Ausblick zur Konferenz
Neben der Schreibwerkstatt war auch Gelegenheit über strategische und organisatorische Fragen zu sprechen, wodurch weitere Impulse für die Ausrichtung der Konferenz entstanden. Das Co-Site-Team zog ein positives Fazit: Besonders wertvoll war die intensive Auseinandersetzung mit einem Thema und die Möglichkeit, Abstracts in Ruhe und gemeinsam vorzubereiten – ein Format, das im Hochschulalltag sonst oft zu kurz kommt. Das Team nahm sich vor, solche Gelegenheiten zukünftig häufiger zu schaffen. Die Ergebnisse für die Reallaborkonferenz 2026 sind vielversprechend – und hoffentlich präsentieren die Co-Site-Autor*innen ihre Beiträge bald auf der Konferenz.
Die Reallaborkonferenz 2026
Das Netzwerk Reallabore der Nachhaltigkeit und die TH Köln laden zur Reallaborkonferenz 2026 am 16. und 17. September Wissenschaft, Praxis, Politik, Kommunen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft sowie Kultur- und Kreativschaffende ein, die Zukunft der Reallaborforschung und -praxis gemeinsam zu gestalten. Im Mittelpunkt der Konferenz am Campus Leverkusen der TH Köln stehen Wirkung, Weiterentwicklung und Lernprozesse von Reallaboren in gesellschaftlichen, ökologischen und technologischen Umbruchzeiten. Die Konferenz versteht sich dabei selbst als „Reallaborwerkstatt“: interaktiv, experimentell und dialogorientiert. Neben Fachbeiträgen stehen kollaborative und kreative Formate im Fokus.
Sie haben Interesse sich zu beteiligen? Aktuell können Beiträge für die Konferenz eingereicht werden. Alle Details finden Sie im Call for Abstracts.
Februar 2026
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