Erster Platz für die "Schaffung von Vertrauen im vollautonomen Auto"

Steinmüller-Engineering-Förderpreise 2019 (Bild: Daniel Beer / TH Köln 
)

Steinmüller-Engineering-Förderpreise 2019 für Promotions- und Masterabschlüsse überreicht.

Mit dem hochaktuellen Thema „Schaffung von Vertrauen im vollautonomen Auto“
hatte sich Bartos Scharmach in seiner Master-Arbeit beschäftigt. Für seine 250seitige Ausarbeitung erhielt der Designer jetzt den Steinmüller-Engineering-Förderpreis und 1000 Euro. Mit drei Förderpreisen fördert die Gummersbacher Steinmüller Engineering GmbH (SE) jedes Jahr Absolventinnen und Absolventen von Masterstudiengängen und kooperativen Promotionsverfahren, die innovative Themen mit herausragendem Ergebnis bearbeitet haben. Scharmach verglich neueste Entwicklungen der Automatisierung und der künstlichen Intelligenz im Übergang zu vollständig autonom arbeitenden Systemen, er betrachtet aber auch philosophische Fragen und menschliche Grundbedürfnisse.

Störungen in der Biogaserzeugung vermeiden

Der Designer schrieb seine Arbeit zum Abschluss des interdisziplinären Masterstudiengangs „Produktdesign und Prozessoptimierung“, den der Campus Gummersbach der TH Köln gemeinsam mit dem TH-Institut „Köln International School of Design (KISD)“ betreibt. Betreuer waren Prof. Hatto Grosse (KISD) und Prof. Andreas Muxel (Hochschule Augsburg, Fakultät Design). Scharmach besitzt selbst kein Auto, wie er den anwesenden Gästen verriet, arbeitet aber inzwischen beim Autokonzern Audi in Ingolstadt als Designer.

Dr. Mathias Balsam erstellte eine Promotionsarbeit zum Thema: „Abbau und Effekt ausgewählter anthropogener Stoffe im Biogasprozess“. Er erreichte den zweiten Platz, dotiert mit 750 Euro. Die Arbeit beschäftigte sich mit dem Einfluss von Substanzen auf den Vergärungsprozess in Biogasreaktoren, die unter anderem über Schweinegülle in die Rektoren gelangen. Die Laborversuche führte Herr Balsam als Mitarbeiter der TH Köln am Lehr- und Forschungsstandort :metabolon der TH Köln in Lindlar durch. Untersucht wurde auch der Effekt des Pestizids Glyphosat. Die Betreuung der Arbeit lag bei Prof. Dr. Martin Denecke (Uni Duisburg Essen) und Prof. Dr. Astrid Rehorek (Campus Gummersbach der TH Köln).

Kommunale Bürgerbeteiligung verbessern

Fabio Kayser kam auf den dritten Platz und erhielt 500 Euro. Seine Masterarbeit „Social Open Data - Mit Crowdsourcing zu mehr kommunaler Bürgerbeteiligung“ untersuchte Internetkonzepte von Kommunen hinsichtlich der Frage, wie die Prinzipien von Open Government bisher umgesetzt wurden. Kayser setzte als dazu Umfragen und Experteninterviews ein. Da der Absolvent des Masterstudiengangs Medieninformatik zum Termin der Preisverleihung verhindert war, nahm sein Betreuer Prof. Christian Noss an seiner Stelle den Preis entgegen. Zweiter Betreuer der Arbeit war Prof. Dr. Kristian Fischer.

In diesem Jahr fand die Preisverleihung erstmals im Tagungszentrum „2T Events“ in Lindlar statt, wo SE ihre Jahrestagung mit mehr als 60 Mitarbeitern und Kooperationspartnern abhielt. Die Steinmüller Engineering GmbH mit Sitz auf dem Gummersbacher Steinmüllergelände ist seit vielen Jahren Kooperationspartner der Hochschule. Auf Hochschulseite koordinieren Prof. Dr. Monika Engelen und Prof. Dr. Thomas Bartz-Beielstein die Preisvergabe.

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