Co-Site in Erftstadt – Transfertour zum Wochenmarkt in Lechenich
Am 24. Januar 2026 schlug das Projekt Co-Site mit seinem Zukunftskiosk auf dem Lechenicher Wochenmarkt sein Zelt auf, um mit Bürger*innen über ihre Erfahrungen, Wünsche und Ideen für eine widerstandsfähige und gut vorbereitete Region zu sprechen.
Im Treiben des Lechenicher Wochenmarkts hat Co-Site sein Zelt aufgeschlagen.
(Bild: TH Köln)
Mitten im Trubel des Lechenicher Wochenmarkts haben Wissenschaftler*innen der TH Köln am Samstag, 24. Januar 2026, zum Dialog eingeladen. Mit dem Zukunftskiosk des Projekts Co-Site wollten sie mit den Besucher*innen über Katastrophenvorsorge in der Region sprechen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen zentrale Herausforderungen für die regionale Resilienz – darunter die Sicherung der funktionierenden Grundinfrastruktur in Krisensituationen, Maßnahmen zum Hitze- und Hochwasserschutz sowie Strategien zur Eigenversorgung bei Extremwetterereignissen.
Viel Interesse an Krisenvorsorge
Bei eisigen Temperaturen nutzten viele Besucher*innen die Gelegenheit, ihre persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen zu teilen. Besonders interessiert waren die Besucher*innen an der partizipativen Karte, auf der Gefahrenstellen im Stadtgebiet sichtbar gemacht werden konnten. Einige berichteten von Ihren Erfahrungen aus dem Starkregen- und Hochwasserereignis 2021. Manche teilten vor dem Hintergrund jüngster Ereignisse, wie dem mehrtägigen Stromausfall in Berlin, auch ihre Sorgen in Bezug auf die Versorgungssicherheit und zeigten sich interessiert an weiteren und tiefergehenden Informationen zur Eigenvorsorge.
Die Beiträge der Menschen liefern wertvolle Informationen, die mit bestehenden Analysen abgeglichen werden, um die Gefahrenabwehrplanung stärker an den Lebensrealitäten und Bedürfnissen von Bürger*innen auszurichten.
Januar 2026
Co-Site